normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
Amt Elsterland
 
 
 
+49 35326 98110
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Freiwillige Feuerwehr Rückersdorf

Vorschaubild

Bahnhofstr. 20
03238 Rückersdorf

Telefon (035325) 18366
Telefon (035325) 18366

Homepage: www.feuerwehr-rueckersdorf.com

Vorstellungsbild

Die Freiwillige Feuerwehr Rückersdorf wurde am 19.03.1922 gegründet. Dies geht aus einer noch vorhandenen ersten Satzung sowie Geschäfts- und Dienstordnung hervor. Die erste Satzung wurde unterzeichnet von den Herren Richard Jähnichen als Oberführer und Paul Keil als Kassierer. Die erste Motorspritze erhielt die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1950. Es war eine neue TS 3. Leider überstand sie den ersten Einsatz nicht und erlitt einen Totalschaden. Folglich mußte wieder auf die alte Handdruckspritze zurückgegriffen werden. Im Jahr 1955 wurde eine TS 8 von der Lederfabrik Holmik gekauft. In Ermangelung anderer Transportmittel mußte sie mit dem Handwagen transportiert werden. Dieser Zustand änderte sich im Jahre 1957, als ein TSA angeschafft wurde. Im Jahre 1959 erhielt die Wehr eine neue TS 8 vom Kreis. Dadurch wurde es möglich, die bis dahin im Dienst stehende TS 8 auf der Grube Erna zu stationieren. Am 02.10.1976 wurde ein LKW K 30 vom Kreis als Vorspann- und Mannschaftstransportfahrzeug übernommen. Am 16.11.1977 wurde unsere Wehr erstmals mit einem Löschfahrzeug ausgestattet. Mit der Übernahme des LF 15 - H3A wurde der LKW K 30 außer Dienst gestellt. Als nächste technische Ausrüstung folgte am 13.02.1979 ein Motorrad TS 250, welches für Kontrollfahrten und als Meldefahrzeug genutzt wurde. Die in der Folgezeit zunehmende Zahl der Waldbrände und das Fehlen eines Tanklöschfahrzeuges führte zu der Überlegung, einen Wassertransportanhänger anzuschaffen. Wiederum waren es unsere Kameraden, die diesen Hänger in eigener Leistung bauten und ihn unter der Bezeichnung “Wassertransportanhänger WTA 1400l” am 21.02.1984 in Dienst stellten. Am 10.101985 wurde unserer Wehr von der Kreisverwaltung erstmals ein werksneues Löschfahrzeug übergeben. Es war ein Robur LF 8 - TS 8 - STA, der bis zum heutigen Tag im Dienst steht. Im Jahr 1988 wurde von unseren Kameraden die notwendig gewordene Rekonstruktion des Schlauchturmes durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr gründete sich am 09.05.1992. Ein Trabant - Kübel wurde am 25.07.1992 in Dienst genommen und rollt heute als Traditionsfahrzeug. Durch gute Kontakte zur Berufsfeuerwehr Hamburg konnte am 09.01.1993 eine ELW Passat übernommen werden, der mit der Indienststellung des T 4 am 03.08.2001 ausgesondert wurde. Ebenfalls aus Hamburg kam ein LF 16 das nach Umbau als TLF 16/25 am 23.07.1994 in Dienst gestellt und am 19.12.1996 mit einem Rettungsgerät komplettiert wurde. An Großeinsätzen außerhalb unseres eigentlichen Ausrückegebietes nahm die Freiwillige Feuerwehr Rückersdorf in Grünhaus, Gorden, Weißwasser, Bluno, Finsterwalde und Elsterwerda teil. Als zeitlich letztes Ereignis und eines der Wichtigsten in der 80jährigen Geschichte der Rückersdorfer Wehr, war die Einweihung des neuen Gerätehauses am 05.05.2001. (Quelle: feuerwehr-rueckersdorf.com)

Vorstellungsbild


Aktuelle Meldungen

Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

(06.10.2017)

Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber für Kameraden Peter Herrmann

 

Am vergangenen Wochenende hieß es bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf erst mal beim Amtsausscheid des Amtes Elsterland zeigen was sie noch so alles draufhaben und dann wurde ein Doppeljubiläum gefeiert. Nach dem es am Vormittag auf dem Rückersdorfer Sportplatz sportlich her ging, konnte am Nachmittag ordentlich gefeiert werden. Und es gab doppelten Grund zum Feiern. Zu einen beging die Feuerwehr ihr 95-jähriges Jubiläum und die Kinder- und Jugendfeuerwehr konnte das Silberjubiläum, ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Zu Beginn des Appells eröffnete Amtsbrandmeister Christian Passin als erstes die Auswertung und Siegerehrung des am Vormittag durchgeführten Amtsausscheides des Amtes Elsterland und übergab dazu das Wort an Hauptkampfrichter Peter Herrmann. Nachdem alle Pokale und Punkte vergeben waren eröffnete der Ruf der Feuerwehrsirene offiziell die Jubiläumsfeier. Als erster Redner trat Thomas Merthen vom Kreisfeuerwehrverband Elbe-Elster e.V. an das Mikrofon. Neben seinen Glückwünschen zum Jubiläum hatte er eine besondere Auszeichnung vorzunehmen. Für seine 20-jährige Tätigkeit als Hauptkampfrichter bei den Amtsausscheiden des Amtes Elsterland wurde an Kameraden Peter Herrmann das Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber verliehen. Auf eine nun schon 95-jährige Geschichte kann die Freiwillige Feuerwehr zurückblicken. Gegründet am 19. März 1922 mit 45 Mitgliedern, hat sie heute eine Gesamtstärke von 73 Mitgliedern. Und auch von der alten Technik ist nicht mehr viel zu sehen. Die Saughanddruckspritze und der Schlauch- und Leiterwagen sind inzwischen durch moderne Tanklöschfahrzeuge ausgetauscht worden. Auf diese und viele weitere Etappen in der Geschichte der Rückersdorfer Wehr konnte anschließend Ortwehrführer Guido Krause bei seiner Festansprache zurückblicken. Seit August 2011 hat Krause die Geschicke der Wehr in der Hand. Heute stehen der Wehr ein modernes Gerätehaus, zwei neue Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und weitere moderne Ausrüstung zur Verfügung. All dies ermöglicht den Kameradinnen und Kameraden stets einsatzbereit zu sein und in jeder Notsituation die erforderliche Hilfe zu leisten. Für all diese Aufgaben und Tätigkeiten bedarf es sehr viel Zeit und Enthusiasmus, denn dies wird ehrenamtlich in der Freizeit der Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. Hierfür gilt es Dank zu sagen, Dank an alle Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement. Ganz besonderer Dank geht aber auch an die Familien und Angehörigen, denn wie oft musste eine Familienfeier abgebrochen werden oder eine notwendige Reparatur am eigenen Haus verschoben werden, nur weil mal wieder eine Alarmierung dazwischenkam oder eine Aus- und Weiterbild genau auf so einen Tag fiel. Und welcher Anlass eignet sich besser als ein rundes Jubiläum um sich bei allen zu bedanken. Aber nicht nur für den Ortswehrführer, sondern auch den zahlreich geladenen Ehrengästen war es ein Bedürfnis sich bei allen für das bisher erreichte und die Leistungen in den vergangenen Jahren zu bedanken. So auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, welcher selbst ein ehemaliger Rückersdorfer ist. Gern erinnerte er sich in seiner Festrede an seine Anfänge in der Feuerwehr, damals als „Junger Brandschutzhelfer“ unter der Leitung von Günter Schimko. Und was aus ehemaligen „Jungen Brandschutzhelfern“ werden kann sieht man den vielen Kameradinnen und Kameraden welche auch noch heute als aktive Mitglieder in der Wehr tätig sind. Und dass es auch in Zukunft mit der Wehr weitergeht, dafür wird seit vielen Jahren mit einer sehr guten und aktiven Nachwuchsarbeit gesorgt. Ganz genau sind das inzwischen 25 Jahre, denn am 09. Mai 1992 wurde offiziell die Rückersdorfer Jugendfeuerwehr gegründet. Von 1996 bis zum Jahr 2005 fungierte unter anderem Christian Passin als Jugendfeuerwehrwart, der zuvor selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr war. Inzwischen ist er Amtsbrandmeister des Amtes Elsterland und hat die Geschicke aller Feuerwehren fest in der Hand. Heute hat die Jugendfeuerwehr eine Stärke von 17 Mitgliedern und wird derzeit von Jugendwart Cornell Manig geleitet. Auch Lothar Belger, Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf, nutze die Gelegenheit sich bei den Kameradinnen und Kameraden für ihre geleistete Arbeit zu bedanken. An die Feuerwehr überreichte er den Ehrenteller der Gemeinde, verbunden mit einem kleinen Briefumschlag. Für ihr jahreslanges Engagement in der Feuerwehr wurden die Kameraden Steffen Schobert und Wilfried Rindt mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. Neben den vielen Ehrengästen, Sponsoren und Unterstützern der Feuerwehr waren auch in diesem Jahr wieder die Partnerfeuerwehren aus Rückersdorf in Thüringen und Sachsen der Einladung nach Brandenburg gefolgt. Leider war es den Kameraden aus Kärnten/Österreich in diesem Jahr nicht möglich an dem Jubiläum teilzunehmen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine feste Freundschaft zwischen diesen vier Partnerwehren entwickelt und es gibt fast jährlich einen Besuch bei einer der anderen Wehren. Aber auch Spaß und Unterhaltung sollten an diesem Wochenende nicht zu kurz kommen. So gab es Auftritte der Tanzmäuse und er Kita „Häschengrube“ aus Rückersdorf. Spaß und Preise gab es beim Armbrustschießen der Rückersdorfer Schützengilde oder beim Kegelwettbewerb und für die Kleinen stand eine Hüpfburg bereit. Und am Abend konnte dann ein jeder nach Herzenslust sein Tanzbein schwingen. Dazwischen hatte Kamerad Jörg Reinicke sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und für ein tolles Höhenfeuerwerk gesorgt. Am Sonntag ließen alle das Festwochenende mit einem gemütlichen Frühschoppen ausklingen.

 

Text + Fotos: Frank Reimann

 

Bildertext:

  1. Zwischen Wettkampf und Jubiläumsfeier, ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Partnerwehren aus Thüringen und Sachsen

Foto zur Meldung: Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr
Foto: Nach dem Amtsausscheid ging es zum Doppeljubiläum in der Rückersdorfer Feuerwehr

Neue Technik offiziell In-Dienst gestellt

(15.02.2017)

Amt Elsterland investiert 23.000 Euro in neuen Rettungssatz

 

„Möge dieser neue Rettungssatz immer nur bei Übungen und im Training zum Einsatz kommen.“, so die Hoffnung von Ortwehrführer Guido Krause bei seiner kleine Dankesansprach anlässlich der In-Dienst-Stellung des neuen Rettungssatz für die Feuerwehr Rückersdorf. Denn wenn es beispielsweise bei einem Verkehrsunfall erst einmal notwendig wird diesen Rettungssatz in Betrieb zu nehmen, kann es manches Mal schon für die Betroffenen zu spät sein. Nach gut 20 Jahren Nutzungsdauer war es an der Zeit für eine Ersatzbeschaffung dieser Rettungstechnik für die Kameradinnen und Kameraden der Rückersdorfer Feuerwehr. „Angesicht der knappen Haushaltkasse des Amtes eine nicht ganz leichte und einfache Aufgabe.“, resümierte Bürgermeister Lothar Belger. Es kostete viele Mühe und Überzeugungsarbeit das Amt und den Amtsausschuss von der Notwendigkeit dieser Ersatzbeschaffung zu überzeugen. Aber die ständig steigende Anzahl an Einsätzen mit technischer Hilfeleistung und die territoriale Größe des gesamten Amtsbereiches überzeugte dann doch, dass es erforderlich sei zwei Wehren mit dieser Technik in ständiger Einsatzbereitschaft zu halten. So viel im vergangenen Jahr dann auch endlich die Entscheidung für diese Anschaffung. „Immerhin handelt es sich hier um eine Investition von 23.000 Euro, welche das Amt ohne Fördermittel tragen muss.“, so Andrea Madel vom Amt Elsterland. Insgesamt gab das Amt Elsterland im vergangenen Jahr 204.000 Euro für die Unterhaltung ihrer Feuerwehren aus. Davon entfielen 50.000 Euro auf Investitionen und Neuanschaffungen und 154.000 Euro wurden für die laufenden Unterhaltungskosten ausgegeben. Inzwischen hatten die Kameradinnen und Kameraden aus Rückersdorf genügend Zeit sich mit den neuen Rettungssatz vertraut zu machen und der neue Rettungssatz wurde auf dem Löschfahrzeug LF 10/6 integriert. Mit diese offizielle In-Dienst-Stellung sollte ein kleines Dankeschön an die Verantwortlichen in der Gemeinde, des Amtsausschusses und es Amtes Elsterland als Träger des Brandschutzes gehen, welche sich so tatkräftig für die Investition stark gemacht hatten.

 

 

Text + Fotos: Frank Reimann

Foto zur Meldung: Neue Technik offiziell In-Dienst gestellt
Foto: Neue Technik offiziell In-Dienst gestellt

Zwei Kameraden halten seit 60 Jahren der Feuerwehr die Treue

(16.01.2017)

Ein etwas ruhigeres Jahr bei der Rückersdorfer Feuerwehr ging zu Ende

 

Am vergangenen Samstag war es bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf wieder so weit, es galt Rechenschaft über das vergangene Jahr abzulegen. Fast 500 Stunden ihrer Freizeit hatten im vergangenen Jahr die Kameradinnen und Kameraden bei Einsätzen verbracht. Mit nur siebzehn Einsätzen war es mal ein etwas ruhigeres Jahr. Des Weiteren waren sie fünfzehn Mal zu Absicherungen und anderen Tätigkeiten im Dienst. Auch das waren wieder fast 500 Stunden ihrer Freizeit. Auch im vergangenen Jahr waren wieder zahlreiche Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung angesiedelt. Aber auch zu Wald- und Wohnungsbränden mussten die Kameradinnen und Kameraden ausrücken. Leider konnten bei zwei dieser Einsätze die betreffenden Personen nur noch Tod geborgen werden. Ein Umstand der den Einsatzkräften immer auch seelisch sehr nahe geht. Aber dank des guten Ausbildungsstandes und einer entsprechenden Betreuung konnten diese Tatsachen gut verarbeitet werden. Um die Beherrschung der Technik und das Wissen über die Einsatztaktiken immer auf einem hohen Niveau zu behalten, wurden auch im vergangenen Jahr wieder viele Stunden in die Aus- und Weiterbildung gesteckt. Auf Amts- und Kreisebene nahmen sie an 43 Ausbildungen teil. Hinzu kommen noch die Ausbildungen auf den überörtlichen Ebenen. Zusätzlich findet jeweils montags noch die Ausbildungen der Maschinisten statt. „Bei diesen Ausbildungen geht es hauptsächlich darum, dass jeder die Möglichkeit des Fahrzeugführens hat und die Pumpenbedienung beherrscht.“, so Ortwehrführer Guido Krause. „An dieser Stelle danke ich allen Maschinisten für das entgegengebrachte Vertrauen.“ Neben Einsätzen und Ausbildung gehört auch eine gute und intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Alltag in der Wehr. So wurden beispielsweise im Februar die Zamperleute bewirtet, Führungen von Schulklassen durch das Gerätehaus durchgeführt und die Kita „Häschengrube“ sowie die Grundschule bei verschiedenen Maßnahmen unterstützt. Regelmäßig an Christi Himmelfahr wird ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Besuche bei den Partnerfeuerwehren standen im vergangenen Jahr ebenso auf dem Plan. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Besuch bei den Kameradinnen und Kameraden in Rückersdorf / Sachsen. Sie feierten ihr 75-jähriges Jubiläum und hatten dazu ihre Partnerwehren aus Thüringen, Brandenburg und Kärnten/Österreich eingeladen. Nicht zu unterschätzen und minder wichtig, die Nachwuchsarbeit. Auf derzeit fünfzehn Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr kann man in Rückersdorf stolz sein. Ab einem Alter von fünf Jahren können hier die Kinder und Jugendlichen aktiv werden. Viel Zeit und Arbeit hatte auch im vergangenen Jahr Jugendwart Cornell Manig in diese Aufgabe investiert. Tatkräftig zur Seite stehen ihm dabei Enrico Barth, Stefanie Krause, Axel Polster und Florian Fröhn. Bei Veranstaltungen und Wettkämpfen, wie dem Amtsausscheid, zeigten sie ihr Können und ihren Ausbildungsstand. Im September startete eine Mannschaft in der AK I und zwei Mannschaften in der AK II beim Amtsausscheid der Jugendfeuerwehren in Schönborn. Die Jüngsten zeigten einen Aufbau des Löschangriffs nass mit der TS 3. „Aber worauf ich ganz besonders stolz bin ist, dass drei Jugendliche in die aktive Wehr übernommen wurden.“, so Stefanie Krause beim Verlesen des Rechenschaftsberichtes. Beim Ausblick auf das aktuelle Jahr steht ein besonderes Ereignis im Mittelpunkt der Vorbereitungen. Die Wehr begeht in diesem Jahr ihr 95-jähriges Jubiläum und möchte das entsprechend würdig feiern. Natürlich ist die Jahreshauptversammlung auch ein guter Anlass Danke zu sagen und die Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihren Fleiß auszuzeichnen oder zu befördern. Zwei besondere Ehrungen gab es für die Kameraden Wilfried Weber und Günther Schimko. Sie beide halten bereits seit 60 Jahren der Rückersdorfer Wehr ihre Treue. Zu den zahlreichen Gästen bei der Jahreshauptversammlung gehörte auch Lothar Belger, Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf. Auch er hielt kurz Rückschau auf das vergangene Jahr und gab einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2017 aus Sicht der Kommunalpolitik. Besonders würdigte er dabei das ehrenamtliche Engagement aller Mitglieder der Wehr. Als Anerkennung für ihre Arbeit wurden Guido Krause, Marcus Winderlich, Stefanie Krause und Christian Passin mit der Ehrennadel der Gemeinde Rückersdorf ausgezeichnet. Abschließend ließen die Kameradinnen und Kameraden den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

 

Text + Foto: Frank Reimann

  1. Ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Gemeinde Rückersdorf: Guido Krause, Marcus Winderlich, Stefanie Krause, Christan Passin (v.l.n.r.). Die Auszeichnung übergaben Bürgermeister Lothar Belger (li. außen) und Ortsvorsteher Frank Schollbach (re. außen)

     

     

Foto zur Meldung: Zwei Kameraden halten seit 60 Jahren der Feuerwehr die Treue
Foto: Zwei Kameraden halten seit 60 Jahren der Feuerwehr die Treue

Rückersdorfer Jugendwehr mit neuer Ausrüstung

(14.10.2015)

Dank der Initiative von Jugendwart Cornell Manig kann sich die Jugendfeuerwehr aus Rückersdorf seit ein paar Tagen über neue Bekleidung und Sportausrüstung freuen.

Groß war die Freude bei den Kindern und Jugendlichen im Sommer, als die schriftliche Benachrichtigung eintraf, dass sie zu den Gewinnern von 1.000 Euro gehören. Aus mehr als Eintausend Bewerbern weltweit wurden in diesem Jahr Dreißig Gewinner beim Vereinssponsoring der HANSA-FLEX AG aus Bremen gezogen. Unter ihnen nun auch die Jugendfeuerwehr aus Rückersdorf. Was auch ein Novum war, wie von Patrick Engelmann Serviceleiter bei HANS-FLEX zu erfahren war. Erstmalig wurde neben den zahlreich vertretenen Sportvereinen eine Jugendfeuerwehr bei der Verlosung ermittelt. Von dem gewonnen Sponsoringgeld konnte sich die Wehr Bekleidung und Sportausrüstung eines vorgegebenen Sportausrüsters bestellen. So wurden 24 Regenjacken und 4 Sportartikel für die Kinder und Jugendlichen angeschafft. Für Patrick Engelmann war es eine extra große Freude bei der feierlichen Übergabe der Ausrüstung dabei zu sein, denn er selbst stammt aus Rückersdorf und kann sich noch gut an seine ersten Schritte bei der Jugendfeuerwehr erinnern. Es freut Ihn, dass es noch immer eine so gute und aktive Jugendarbeit bei der Wehr gibt.

 

Text und Foto:  Frank Reimann

 

Bilder:

  1. Kinder- und Jugendfeuerwehr Rückersdorf mit neuen Regenjacken und Sportgeräten von Sponsor HANSA-FLEX AG. Im Bild: Patrick Engelmann, Serviceleiter bei HANSA-FLEX (2. v.l.), Jugendwart Cornell Manig (li. außen) und Amtsjugendwart Stefanie Krause (re. außen)

 

 

Foto zur Meldung: Rückersdorfer Jugendwehr mit neuer Ausrüstung
Foto: Rückersdorfer Jugendwehr mit neuer Ausrüstung

Helmut Schliebe hält seit 60 Jahre der Feuerwehr die Treue

(12.01.2011)

Viele Einsätze bestimmten den Alltag in der Rückersdorfer Wehr

 

Auf ein ereignisreiches Jahr 2010 konnten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rückersdorf am vergangenen Samstag Rückschau halten. Mit 48 Einsätzen, Alarmierungen und Absicherungen nicht gerade ein sehr ruhiges Jahr, wie aus dem Rechenschaftsbericht von Ortswehrführer Christian Passin zu vernehmen war.

 

Bereits am 03. Januar 2010 wurden die Kameradinnen und Kameraden zum ersten Einsatz gerufen. Und danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Fast ausschließlich technische Hilfeleistungen, verursacht durch den strengen und lang anhaltenden Winter, waren bereits im Januar zu bewältigen.  Aber auch das Frühjahr und der Sommer ließen die Wehr nicht recht zur Ruhe kommen. Wie schon in den vergangenen Jahren waren wieder zahlreiche Wald- und Ödlandbrände, aber auch einige Wohnungsbrände zu bekämpfen. Ende September forderte dann das Hochwasser an der Schwarzen Elster seinen Tribut. Auch die Rückersdorfer mussten zu mehreren Einsätze ausrücken. 12-Stunden Schichten waren dabei keine Seltenheit. Insgesamt 1.547,18 Stunden ihrer Freizeit opferten die Kameradinnen und Kameraden bei den verschiedensten Einsätzen. „Deshalb danke ich noch einmal allen Einsatzkräften für die Einsatzbereitschaft und speziell auch den Arbeitgebern, Angehörigen und Familien für die Unterstützung.“, so Christian Passin in seinem Rechenschaftsbericht. Damit aber nicht genug. Um immer auf alle Einsatzsituationen gut vorbereitet zu sein und allen neuen Herausforderungen gewachsen zu sein nahmen sie an 27 Ausbildungen teil, was 1.326,75 Stunden ihrer Freizeit in Anspruch nahm. Dazu kommen noch Ausbildungen auf überörtlicher Ebene. Besucht wurden unter anderem Lehrgänge in der technischen Hilfeleistung, beim ABC-Einsatz oder als Motorsägenführer. Ebenfalls regelmäßig wurde die Maschinistenausbildung durchgeführt. Erste und wichtigste Ausbildung gleich zu Beginn des Jahres war die Einweisung in das neue Tanklöschfahrzeug TLF 20/40, welches Ende 2009 an die Wehr übergeben wurde. Dank der schnellen und intensiven Einweisungen konnte das Fahrzeug bereits zum 01. Februar 2010 offiziell in Dienst gestellt und in die Alarmierungspläne aufgenommen werden. Den Stand ihrer Ausbildung konnten alle im Juli beim Amtsausscheid in Schilda wieder unter Beweis stellen. Von den derzeit 73 Mitgliedern der Wehr leisten 20 Einsatzkräfte ihren Dienst als Atemschutzgeräteträger.

Natürlich konnte auch die Gemeinde wieder auf die Hilfe und Unterstützung durch die Feuerwehr bauen. So wurden Veranstaltungen wie das Osterfeuer, das Naturparkfest oder die Schuleinweihung der ABC-Schützen tatkräftig mit vorbereitet und abgesichert. Schon seit Jahren gilt dies auch für das jährliche Strand- und Schützenfest. Auf Wunsch der Schützengilde wurde, anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums, an allen drei Tagen der Ausschank und der Grillstand besetzt, sowie der Fackelumzug und der Schützenumzug abgesichert.

Die Jahreshauptversammlung war auch wieder der richtige Zeitpunkt Dank und Anerkennung zu sagen. So wurden wieder zahlreiche Kameradinnen und Kameraden befördert und für ihre langjährigen treuen Dienste ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung gab für Kameraden Helmut Schliebe. Aus den Händen des stellvertretenden Amtsbrandmeisters Gerhard Schmidt konnte er die Ehrenurkunde des Amtes Elsterland für 60 Jahre Treue Dienste in der Freiwilligen Feuerwehr entgegen nehmen.

Während der eine bereits seit 60 Jahren der Wehr die Treue hält sind andere gerade mal erst ein oder zwei Jahre Mitglied, Mitglied in der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Nicht ohne Stolz konnte Guido Krause, stellvertretend für den Jugendwart, Rechenschaft über die geleistete Arbeit ablegen. Mit fünf Neuzugängen im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Mitglieder, im Alter von sechs bis zwölf Jahren, auf inzwischen 18 erhöht. Regelmäßig alle zwei Wochen wird die Ausbildung durchgeführt. Besonders tatkräftig unterstützt von den Kameraden Cornell Manig, Enrico Barth und Werner Hustan. Und dass die Ausbildung Früchte trägt, zeigte sich beim alljährlichen Amtsausscheid im Juli in Schilda. Gemeinsam mit den Kameraden der Jugendfeuerwehr Schönborn belegten die Jungen in der AK I den ersten Platz beim Löschangriff nass in einer Zeit von 46,25 Sekunden. Weitere Höhepunkte in der Jugendarbeit waren beispielweise auch das Berufsfeuerwehrwochenende oder der gemeinsame Besuch der Jugendfeuerwehren des Amtes bei der Flughafenfeuerwehr Leipzig.

Zu den Ehrengästen zählten auch wieder der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Wilfried Büchner und  Amtsbrandmeister Horst Gängler. Sie zogen ein kurzes Resümee über  die geleistete Arbeit in der Gemeinde und im Amt und gaben einem kurzen Ausblick auf die Vorhaben im Jahr 2011. Beide dankten in ihren Grußworten allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.  „Besonderer Dank gilt dabei immer auch den Familien, Ehepartnern, Lebensgefährten und Firmenchefs für die Unterstützung dieser wichtigen freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit. Ohne sie wäre all dies nicht machbar.“, so Horst Gängler und Wilfried Büchner.

 

 

Text:    Frank Reimann

Foto:  Frank Reimann

 

Foto zur Meldung: Helmut Schliebe hält seit 60 Jahre der Feuerwehr die Treue
Foto: Helmut Schliebe hält seit 60 Jahre der Feuerwehr die Treue