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Amt Elsterland
 
 
 

Tröbitz

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Hauptstr. 25
03253 Tröbitz

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-troebitz.de

Evangelische Kirche Tröbitz

Tröbitz auf einen Blick
Einwohner: 748
Fläche: 10,6 km²

(Stand: 2011)


Tröbitz ist eine Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster im Süden Brandenburgs. Die Gemeinde gehört dem Amt Elsterland mit Sitz in der Gemeinde Schönborn an.

Tröbitz ist ein modernes Wohndorf inmitten von Wäldern, Wiesen und kleinen Anhöhen gelegen. An der Straßengabelung treffen die Kreisstraßen Finsterwalde - Herzberg und Finsterwalde - Bad Liebenwerda zusammen. Die Bahnlinie Cottbus - Leipzig verläuft durch den Ort.

 

Geschichte
Tröbitz wurde erstmals am 20. Dezember 1300 urkundlich erwähnt. 1329 verkaufte der Herzog Rudolf von Sachsen dem Kloster Doberlug die Dörfer "Trebitz" und "Dubrau". Wie der Name schon vermuten lässt wurde Tröbitz nicht von deutschen Kolonisten gegründet (wie ursprünglich angenommen), sondern als eine wendische Siedlung von den Mönchen neu vermessen, denn noch vor 150 bis 200 Jahren wurde nachweislich noch wendisch gesprochen.

 

Die evangelische Kirche ist ein Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, mit einem wunderschönen spätgotischen Holzschnitzaltar, der ursprünglich aus Elsterwerda stammt. Der Turmaufbau und die Haube sowie die Ausstattung der Kirche stammen aus dem 18. Jahrhundert. Rechts vom Weg nach Schilda befand sich ein Hügelgräberfeld der Lausitzer Kultur, das in den 70er Jahren entdeckt und besonders in den 90ern ausgegraben wurde.


Die katholische Kirche St. Michael wurde 1935 mit großer finanzieller Unterstützung der Industriellenfamilie Werhahn erbaut. Traurige Bekanntheit erlangte Tröbitz durch einen als der Verlorene Zug bekannt gewordenen Todestransport aus dem KZ Bergen-Belsen.

 

Tröbitz ist geprägt vom Bergbau. 1901 ist die Grube Hansa aufgeschlossen worden. 1926/ 1927 erhielt sie als eine der ersten Tagebaue eine Förderbrücke. Pfingsten 1952 wurde die dazugehörige Brikettfabrik abgefahren. 1961 schloss die Grube gänzlich. Neue Beschäftigung bot der Landmaschinenbau.

 

Freizeit/ Sport/ Kultur

1995 wurde in Tröbitz ein modernes solarbeheiztes Erlebnisbad eröffnet. Dieses Freibad ist Anziehungspunkt aller umliegenden Orte in der Badesaison (Mai bis August). Das Bad bietet mit seinem Attraktionsbecken mit Bodensprudlern und Wasserpilz, der 41 m lange Wasserrutsche, einem 25 m Wettkampfbecken und der warmen Babyplansche Badespaß für die ganze Familie.
Heute ist das Freibad eines der wenigen im Landkreis, die trotz wirtschaftlich schwieriger Grundlage existieren und bei dem Menschen sehr beliebt ist.

 

Gleich nebenan befinden sich diverse gemeindeeigene Sportstätten, wie die Sporthalle „Glückauf", ein Sportplatz und ein Fußballplatz, die sowohl von den Schülern der evangelische Grundschule und den hier ansässigen Sportvereinen BV Tröbitz e.V. (Badminton) und Blau Weiß Tröbitz e.V. (Fußball) sowie von den Bewohnern ausgiebig genutzt werden. (blau markierte Begriffe mit jeweiliger website verlinken)

 

Daneben gibt es zahlreiche Vereinigungen und Gruppen, die das Gemeindeleben bereichern und Tröbitz zu einem lebendigen und interessanten Ort inmitten des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft machen. Zu nennen sind dabei vor allem die Line Dancer unter der Leitung von Christine und Winfried Tschesch, die Freiwillige Feuerwehr Tröbitz, die Interessengemeinschaft Tröbitzer Schwimmbadfreunde u.v.m.

 

Bildung

Im Ort befinden sich verschiedene Einrichtungen, die die Bildung und Betreuung vom Säuglings- bis hin zum Grundschulalter sicherstellen. Dazu gehört die Evangelische Grundschule Tröbitz sowie die Evangelische Kindertagesstätte Tröbitz, die auch den Schulhort in ihrem Hause beherbergt.


(Quelle: auszugsweise http://de.wikipedia.org/wiki/Tröbitz)


Aktuelle Meldungen

Neues Busangebot der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH verbindet Brandenburg und Sachsen

(24.08.2017)

Pressegespräch am 29. August 2017 im Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster

 

Ab 1. September 2017 bedienen Busse im Auftrag der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH auf der Grundlage eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages 34 Regionallinien im Landkreis Elbe-Elster. Zu den 30 Linien, bei denen die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH bereits jetzt Inhaber der Liniengenehmigungen ist, werden vier Linien übernommen, die heute von anderen Verkehrsunternehmen betrieben werden.

Zu diesen neuen Busverkehren gehört auch die Bundesländergrenzen überschreitende Linie 527 von Herzberg (Elster) nach Torgau. Die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH fährt das bestehende Verkehrsangebot nicht einfach weiter, sondern baut es deutlich aus, um Bürgern aus den Regionen Herzberg (Elster) und Torgau neue Möglichkeiten im Öffentlichen Personennahverkehr für Berufspendler, im Freizeitverkehr, bei Einkaufsfahrten oder beim besseren Erreichen von medizinischen Einrichtungen anzubieten.

Zur Vorstellung des neuen Verkehrsangebotes laden der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Christian Heinrich-Jaschinski und der Geschäftsführer der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH, Holger Dehnert, zu einem Pressetermin am 29. August 2017, um 10.00 Uhr, in das Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster, 04916 Herzberg (Elster), Anhalter Straße 7, ein.

 

Quelle: Presseinformation des Landkreis Elbe.Elster vom 23. August 2017

 

Streckenjäger kommen wieder nach Tröbitz

(16.06.2017)

In gut einer Woche ist es soweit. Das 6. Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen im Erlebnisbad Tröbitz steht vor der Tür. Über 60 Anmeldungen sind schon eingegangen, um am 24. Juni 2017 und 25. Juni 2017 auf 5 Bahnen um die längste Strecke zu schwimmen. Wenn man sich im Bad umhört, gibt es keine Frage. Die Schwimmveranstaltung ist inzwischen nicht mehr aus der Badesaison wegzudenken. Dank der familiären Atmosphäre, der lockeren Versorgung und vor allem wegen des Breitensportcharakters kommen die Schwimmer gerne. Hier geht vor allem um Spaß am Schwimmen und persönliche Rekorde. Die meisten Schwimmer versichern, selbst bei kühlem Wetter kommen zu wollen. Dann schwimmt man eben ein paar Bahnen weniger und wärmt sich zur Not in der naheliegenden Sauna auf. Im Moment sehen die Wetteraussichten gut aus!

Wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder Pokale in vielen Altersklassen zu gewinnen, nämlich insgesamt 54 Pokale in 18 Wertungsklassen. Besonders begehrt sind wie immer die Nachtpokale. Die in der Zeit von 10 Uhr abends bis 6 Uhr  morgens geschwommenen  Kilometer zählen extra. Wer denkt, dass es sich um eine reine Tröbitzer Veranstaltung handelt, der irrt gewaltig. Längst ist das Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen im gesamten Landkreis bekannt und zieht viele Freizeitschwimmer aus dem Elbe-Elster-Land und darüber hinaus an. Jörg Leminski, Dauer–Rekordhalter mit 37,5 km ist wieder dabei, ebenso wie Anna Marie Askar aus Tröbitz, die im vorigen Jahr als jüngste Schwimmerin mit 4 Jahren beachtliche 2,7 km schwamm.


 

Täglich kommen neue Anmeldungen herein. Mannschaften und Einzelschwimmer können sich noch immer anmelden. unter info@gemeinde-troebitz.de (bitte Name und Geburtsdatum angeben).
 

Dank solcher Veranstaltungen hat das Erlebnisbad Tröbitz in den vergangenen Jahren an Bedeutung für das Amt Elsterland und den gesamten Landkreis gewonnen. Die meisten Besucher kommen aus dem Einzugsgebiet des Amtes Elsterland, Uebigau Wahrenbrück und darüber hinaus.

 

Das freut die Gemeinde Tröbitz natürlich sehr, denn die Gemeindevertretung setzt Jahr für Jahr viel daran, das schöne Erlebnisbad zu erhalten, als Sportstätte und als Begegnungsraum und Freizeittreffpunkt. Das kommt an! Dafür ist ein attraktives Angebot für jedermann unglaublich wichtig. Die Seepferdchen-Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit, ebenso wie die Möglichkeit der Abnahme der Schwimmabzeichen. Aqua-Fitnesskurse finden 2x wöchentlich statt, die gut besucht sind. Neben dem 24 Stunden Schwimmen gibt es noch weitere Highlights. Nach längerer Pause kehrt die Beachparty nach Tröbitz zurück. Außerdem finden wieder die begehrten Meerjungfrau Anfänger-und Schnupper - Schwimmkurse von Swimolino statt.  Schwimmen wie eine Meerjungfrau, bezaubernde Kostüme - ein Traum für viele Mädchen. Am 30. Juni, 22. Juli und 23. August 2017 kann dieser Traum im Erlebnisbad Tröbitz in Erfüllung gehen.

Für alle Kurse, vor allem aber für das 6. Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen kann man sich noch anmelden. Anmeldung für das 24 Stunden Schwimmen unter info@gemeinde-troebitz.de. Alle Infos finden Sie auch unter www.gemeinde-troebitz.de


Karla Fornoville

[Tröbitzer 24 h Aschwimmen]

[Meerjungfrau Schwimmkurse]

Foto zu Meldung: Streckenjäger kommen wieder nach Tröbitz

Eröffnung Badesaison 2017

(15.05.2017)

Liebe Schwimmbadfreunde. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder unser schönes Erlebnisbad für unsere Gäste öffnen können. Die Saison kann aus technischen Gründen allerdings erst voraussichtlich zu Himmelfahrt 2017 beginnen.

Für eine kleine Gemeinde im ländlichen Raum, wie Tröbitz,  ist es sicherlich keine Selbstverständlichkeit, ein Freibad zu unterhalten und zu betreiben. Umso mehr kämpfen wir Jahr für Jahr für das Fortbestehen des Bades, auch wegen ständig steigender Energie-, Wasser- und Personalkosten. Das Erlebnisbad ist uns sehr wichtig,  ein zentraler Treffpunkt für große und kleine Wasserratten aus dem gesamten Landkreis, vor allem aber aus dem Amtgebiet des Amt Elsterland. Inzwischen hat sich das Bad auch über die Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht und ist für Besucher der Region ein beliebter Anlaufpunkt. Viele Kinder und Jugendliche und vor allem Familien haben in den vergangenen zwei Jahren das Bad wieder entdeckt. Man trifft sich nach der Arbeit mit der Familie, die Kinder verabreden sich zum Baden, Schwimmkurse und Aquajogging runden das Angebot ab. Darauf sind wir sehr stolz.

 

Der Wehrmutstropfen: Leider konnten wir in diesem Jahr eine moderate Erhöhung der Eintrittpreise nicht mehr verhindern, um unser Bad weiter betreiben zu können. Die letzte Preiserhöhung liegt nun auch schon viele Jahre zurück, so dass eine Anpassung zwingend notwendig wurde.

 

Die neuen Preise finden Sie HIER:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

 

Tageskarten gelten den ganzen Tag über, ohne zeitliche Beschränkung. Sie können sogar das Freibad verlassen und am gleichen Tag gegen Vorlage der Eintrittkarte wieder ins Bad zurückkehren. Das gibt es nicht oft, jedenfall aber bei uns.

 

Die Saisonkarten sind natürlich der bequemste Weg, um jederzeit schwimmen zu gehen oder sich spontan im Freibad zu treffen. Die günstigen Morgen- und Mondscheintarife sind besonders bei den Freizeitschwimmern angesagt. Beachten Sie auch unseren günstigen Gruppentarif ab 10 Personen.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Badesaison.

Freut euch auf Highlights, wie das Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen und die Beachparty 2017

 

Gemeinde Tröbitz

Karla Fornoville (Gemeindevertreterin)

[Erlebnisbad Tröbitz auf Facebook]

Foto zu Meldung: Eröffnung Badesaison 2017

Bewegender jüdischer Gesang

(12.05.2017)

In dieser Woche hat eine 37-köpfige Reisegruppe aus Großbritannien – aus London, Manchester, Newcastle, geleitet von Isaac Breuer aus Israel, die Gemeinde Tröbitz besucht. Alle Teilnehmer sind Nachfahren von Überlebenden des sogenannten Verlorenen Transports, der nahe Tröbitz vor 72 Jahren mit mehr als 2000 jüdischen Insassen zum Stehen kam, berichtet Rainer Bauer aus Bad Liebenwerda, der Kontakt zu vielen jüdischen Nachfahren hält.

320 Zuginsassen – sie hatten die vierzehntägige Fahrt von der Haft in Bergen-Belsen bis nach Tröbitz überlebt – starben noch nach der Befreiung an Typhus und wurden in Tröbitz begraben. Unter ihnen Naftali Abrahams, Beatrix Abrahams-Goldschmidt und deren Sohn Michel Abrahams. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Tröbitz. Überlebt haben ihre sieben weiteren Kinder, die mit ihnen im Zug waren: Helene (Elzas) – sie starb 2015 und ist in Israel begraben, Irma (Tunk) – sie lebt heute in London, Rene (Masher) – er lebt heute in Manchester, Henri Abrahams – er lebt heute in Jerusalem, Rutty (Breuer) – sie starb 2014 und ist in London begraben sowie Lily (Spitzer) – sie lebt in Jerusalem.

Diese Sieben heirateten, hatten und haben selbst wieder Kinder und Enkel. Heute ist aus den Abrahams eine Großfamilie geworden. Für alle zusammen hätten vielleicht vier Reisbusse nicht einmal ausgereicht. "Daran sieht man, wir sind der lebende Beweis dafür, dass es Hitler mit seinem Plan, alle Juden umzubringen, nicht geschafft hat", zitiert Rainer Bauer ein Mitglied der Familie.

Holger Gantke, ehrenamtlicher Bürgermeister von Tröbitz, hat die Besucher im Namen der Gemeinde begrüßt. Die Schüler der evangelischen Schule in Tröbitz hatten für sie das bekannte Lied Hewenu Chalom einstudiert. Als sie ihr Lied anstimmten, sangen plötzlich die jüdischen Besucher mit. Ein sehr bewegender Augenblick. Große Anerkennung wurde den Tröbitzer Bürgern für den guten Zustand der Friedhofsanlage zugesprochen. Von der informativen Freiluftausstellung am jüdischen Friedhof waren die Besucher besonders beeindruckt. Zwar sprachen viele Deutsch und Jiddisch, doch die jüngeren Mitglieder der Familie wussten die englischen Texte auf den Stelen zu schätzen ... [weiterlesen]

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 12.5.2017 (leh)

 

[Artikel Lausitzer Rundschau vom 12.5.2017]

Tröbitz steht auch für große Zuversicht

(25.04.2017)

"Es gibt für uns keine größere Verpflichtung als das Erinnern." Dieser Satz ist Teil der Ansprache, die Farjon Israel von der israelischen Botschaft am Montag mitten im Wald bei Tröbitz vor dem Gedenkstein am Bahnkilometer 101,6 hält.

Anlässlich des Gedenkens an den so genannten "Verlorenen Transport" sind am Montagvormittag neben zahlreichen Vertretern von Kommunal- und Landespolitik auch Gäste aus dem In- und Ausland zur Kranzniederlegung erschienen. Etwa die niederländische Autorin Saskia Goldschmidt, deren Vater zu den Überlebenden zählte. Mit Lore Robison war auch die Tochter eines der in Tröbitz begrabenen Opfer aus London angereist.

Vor der Stelle, an der sechzehn jüdische Opfer des Transportes begraben liegen, erinnerten die Teilnehmer der Veranstaltung an jenes grausige Geschehen vor 72 Jahren. An jenen Zug, der mit etwa 2500 Insassen des Konzentrationslagers Bergen-Belsen auf dem Weg in das Vernichtungslager Theresienstadt hier zwischen Langennaundorf und Tröbitz zum Stehen kam. 558 Häftlinge starben während der Fahrt oder nach der Befreiung an den Folgen von Krankheit und Erschöpfung.

Lesen Sie hier weiter

 

Lausitzer Rundschau vom 25.4.2017

Eltern von Autorin im verlorenen Zug

(25.04.2017)

"Die Glücksfabrik" heißt der eindrucksvolle Roman von Saskia Goldschmidt, der am Sonntag in Finsterwalde vorgestellt wird. Die niederländische Autorin beschäftigt sich darin mit der Zusammenarbeit des Hormonforschers Ernst Laqueur mit dem Schlachthofbesitzer Saal van Zwanenberg.

 

Eine ideale Verbindung, denn Insulin wurde zuerst aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen und Testosteron aus Pferdehoden gewonnen. Der Vater der Autorin, Paul Goldschmidt, war mit seiner Frau Renate, einer Tochter Laqueurs, im sogenannten verlorenen Zug, der am 23. April 1945 in Tröbitz von der Roten Armee befreit wurde. ..  Lesen Sie hier weiter

 

Erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 21.4.2017

Wasserrohrbruch – Tröbitz ohne Wasser

(21.04.2017)

Der Wasserverband "Kleine Elster" (Winkel) meldet einen Rohrbruch der Hauptwasserleitung. Betroffen sind neben der gesamten Gemeinde Tröbitz auch weitere Gemeinden des Verbandsgebietes. Die Reparaturen zur Beseitigung der Störung an der zentralen Trinkwasser-Versorgungsleitung sind in vollem Gange sind, werden allerdings voraussichtlich noch den ganzen Tag andauern, da es sich um einen größeren Schaden handelt.

 

Die Gemeinde Tröbitz sowie der Wasserverband "Kleine Elster" bit­ten die betroffenen Einwohner um Verständnis.

 

Karla Fornoville

Gemeindevertretung Tröbitz

Vorsitzende der Verbandsversammlung Wasserverband "Kleine Elster"

 

i.A. des ehrenamtl. Bürgermeister Holger Gantke

[Wasserverband "Kleine Elster"]

Der Biber nagt sich durchs Naturschutzgebiet

(22.12.2016)

Öffentliche Wege und Bahnstrecke von umstürzenden Bäumen bedroht / Bürgermeister bittet Biberbeauftragte um Rat

Tröbitz Dem Tröbitzer Bürgermeister Holger Gantke bereitet der Biber Sorgen. Im Naturschutzgebiet am Rande des Dorfes wird er zur Gefahr für Spaziergänger und die angrenzende Bahnlinie. Darum bat Gantke Brandenburgs Biberbeauftragte um Rat.

Der Biber nagt sich durchs Naturschutzgebiet

Biberbeauftragte Undine Schubert (l.) mit Bürgermeister Gantke (2.v.l.) in Tröbitz, wo der Biber im Naturschutzgebiet haust. Foto: Heike Lehmann

Der Restsee in Tröbitz ist in der warmen Jahreszeit ein idyllisches Fleckchen. Gern drehen die Tröbitzer um den Teich ihre Runden, gehen spazieren und baden. Eine kleine Halbinsel ist gar als "Liebesinsel" beliebt. Das soll auch so bleiben. Sagt jedenfalls Heinrich Otto Tulowietzki, der den See vor seiner Haustür gekauft hat. "Er will das alles öffentlich zugänglich belassen", sagt auch Bürgermeister Holger Gantke. Aber der Biber macht dem zunehmend einen Strich durch die Rechnung. Das dämmerungs- und nachtaktive Tier nagt sich durch dicke und dünne Baumstämme rund um den See. Er knickt sie ab und schafft so im Wald Gefahrenstellen oder versperrt die öffentlichen Wege, unter Umständen auch als Feuerwehrzufahrt genutzt. Hier weiterlesen.....

"Weihnachtsmusical - Immanuel" in Tröbitz

(26.11.2016)

Es ist wieder soweit ...

Anlässlich unseres Tröbitzer Weihnachtsmarktes präsentiert die Musik-AG der evangelischen Grundschule Tröbitz ein Weihnachtsmusical, gespielt von den Schülern der Arbeitsgemeinschaft Musik der evangelischen Grundschule Tröbitz.

Dass die evangelische Schule "Musical kann", hat die Tröbitzer Grundschule im Rahmen der Landesausstellung 2014 schon eindrucksvoll bewiesen. In historischen Kostümen brachte die 4. Klasse das Stück "Der verrückte Grenzstein" auf die Bühne und erntete viel Applaus im gesamten Landkreis. Die Lausitzer Rundschau hatte darüber berichtet (LR online vom 5. Juni 2014).

 

In den vergangenen Jahren sind unter der Leitung des Musiklehrers, Herrn Drews, mitreißende Musik-Theater-Werke entstanden, die zu verschiedenen Anlässen präsentiert wurden. Eltern, Großeltern, Lehrer und Gäste konnten nicht nur über das große Potential der Schüler staunen, sondern auch die Freude und Begeisterung erleben, die Musik und Theater der Gemeinschaft bringt.

Nun sind wir gespannt auf das neueste Werk, dass Sie

am Sonnabend, 3. Dezember 2016, um 14:00

in der Evangelischen Kirche in Tröbitz miterleben können.

DER EINTRITT IST FREI! Die Schüler freuen sich auf viele Besucher!

[Tröbitzer Weihnachtsmarkt]

Foto zu Meldung: "Weihnachtsmusical - Immanuel" in Tröbitz

Tröbitzer 24-Stunden-Schwimmen kratzt an 1000-Kilometer-Marke

(07.07.2016)

Vierjährige ist die Jüngste von insgesamt 117 Teilnehmern

Tröbitz Wenn das kein erfolgreiches Wochenende war – 117 Teilnehmer schafften beim fünften 24-Stunden-Schwimmen in Tröbitz gemeinsam 922,1 Kilometer und damit fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Schon im Vorfeld hatten sich in diesem Jahr mehr als 100 Schwimmer für die Aktion angemeldet.

Karla Fornoville, neben Carola Jann-Lück von der DLRG, die Organisatorin der Veranstaltung, war begeistert über den guten Zulauf. "Da war es für uns viel einfacher zu planen, wie viele Bahnen, Helfer und vor allem Essen und Getränke wir brauchen." Besonders freuen sich die ...HIER WEITERLESEN
 
erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 6.7.2016 und unter lr-online.de

[Ergebnisse Platzierungen aller Teilnehmer]

[Ergebnisse Platzierungen 1 bis 3]

[Ergebnisse Nachtwertung]

Foto zu Meldung: Tröbitzer 24-Stunden-Schwimmen kratzt an 1000-Kilometer-Marke

Wasserversorgung Liebenweraer Straße/ Schadewitzer Straße weiter unterbrochen

(15.06.2016)

Die Wasserversorgung im Bereich Liebenwerdaer Straße/ Schadewitzer Straße bleibt leider weiter unterbrochen.

 

Der Wasserverband "Kleine Elster" hat für die betroffenen Anwohner an der evangelischen Kita einen Wassertank bereitsgestellt. Dabei handelt es sich nicht um Trinkwasser! Das Wasser kann aber für die sonstigen Bedürfnisse im Haushalt, wie für die Toilettenspülung verwendet werden.

 

Am Donnerstag früh werden die Reparaturarbeiten fortgesetzt. Da der Schaden umfangreicher ist, wir die Reparatur voraussichtlich mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

 

Karla Fornoville

Gemeindevertreterin der Gemeinde Tröbitz

Neuer Wasserrohrbruch in Tröbitz Liebenwerdaer Straße/ Schadewitzer Straße

(15.06.2016)

An der gestern reparierten Stelle ist heute in den Abendstunden wieder Wasser ausgetreten. Die Wasserversorgung für die Bewohner der Liebenwerdaer Straße und der Schildaer Straße haben leider weiterhin keine Wasserversorgung. In den sonstigen Haushalten kann es dazu kommen, dass sich viel Luft in der Leitung befindet oder auch der Druck abfällt.
Der Wasserverband arbeitet zur Stunde auf Hochtouren an der Reparatur und bemüht sich die Wasserversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

 

Karla Fornoville

Gemeindevertreterin der Gemeinde Tröbitz

 

Bau-Beginn des Mitnetz-Bauvorhabens in der Buchhainer Straße in Tröbitz am 13.05.2016

(02.05.2016)

Die Erdverlegung der Niederspannungsfreileitung entlang der Buchhainer Straße in Tröbitz,  beginnend ab dem Trafohäuschen in nördlicher Richtung mit einer Länge von ca. 550 m, beginnt  am 13.05.2016.

Durchgeführte Netzberechnungen ergaben, dass die Spannungsqualität innerhalb der geforderten Norm nicht mehr eingehalten werden kann. Um zukünftig eine normgerechte Stromversorgung gewährleisten zu können, werden östlich der Buchhainer Straße in offener, aber auch in geschlossener Bauweise (im Durchschlagbohrverfahren) die neuen Energiekabel eingebracht.

 

Die Anwohner und Gewerbetreibenden werden über den Beginn der Baumaßnahme und den damit eventuell verbundenen Einschränkungen rechtzeitig informiert, aktuelle Informationen werden auch auf die Internetseite des Amtes Elsterland (www.elsterland.de) eingestellt.

 

Weil es um die Zukunft geht

(26.04.2016)

Erinnern und Mahnen in Langennaundorf und Tröbitz an die Opfer vom Verlorenen Transport

Vor 71 Jahren wurden in Tröbitz etwa 2000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus einem Zug befreit, der tagelang durch Deutschland geirrt war. Mehr als 500 Menschen haben diesen Moment nicht mehr erlebt. Auch 26 Tröbitzer starben damals. Gestern wurde der Opfer gedacht.

Bis heute wird die Erinnerung an den Verlorenen Transport, die Opfer und die Hilfsbereitschaft der Tröbitzer wach gehalten. Jährlich finden Gedenkveranstaltungen im Langennaundorfer Forst am Bahnkilometer 101,6, am Massengrab an der Tröbitzer Kirche und auf dem jüdischen Friedhof in Tröbitz ... [hier weiterlesen]
 
erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 26 April 2016 (Heike Lehmann)
Lesen Sie den gesamten Artikel unter www.lr-online.de

[zum Bericht auf lr-online.de]

Foto zu Meldung: Weil es um die Zukunft geht

Gedenktag zum 71. Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Zuges in Tröbitz

(26.04.2016)

Traditionell begingen die Gemeinden Langennaundorf und Tröbitz die gemeinsamen Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Verlorenen Zuges. Traditionell fanden Gäste aus Politk und Gesellschaft Worte der Erinnerung aber auch der Mahnung an den Gedenkorten am Bahnkilometer 101,6 in Langennaundorf, am Massengrab an der Evangelischen Kirche Tröbitz und auf dem Jüdischen Friedhof in Tröbitz.

 

Mahnende und zuversichtliche Worte fanden Rabbiner Dr. Walther Rothschild, der zum ersten Mal nach Tröbitz kam, und Dr. Peter Fischer, der schon seit über 20 Jahren an den Gedenkfeierlichkeiten teilnimmt. Bei dem alljährlichen Gedenken gehe es um die Zukunft, dass sich solches Elend nicht wiederholt. Auch damals waren es nicht nur alte Menschen, die leiden mussten, die starben. Dr. Rothschild erklärte den Schülerinnen und Schülern aus Wahrenbrück und Tröbitz, dass auch Kinder im Grundschulalter unter den Opfern waren, und auch heute wieder Kinder unter den Opfern von Krieg und Verfolgung sind. Umso wichtiger sei, dass die jungen Generationen dem Gedenken beiwohnen, "weil es um die Zukunft geht".

 

Mit Gebeten auf Henräisch, Aramäisch und Deutsch ging diesjährige Gedenkfeier auf dem Jüdischen Friedhof zu Ende.

 

Es ist ein gutes Gefühl, dass sich seit Jahrzehnten Menschen zusammenfinden, denen Wachhalten dieser Geschichte am herzen liegt.

 

Karla Fornoville

 

Foto zu Meldung: Gedenktag zum 71. Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Zuges in Tröbitz

Gedenktag - 71. Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Transports

(21.04.2016)

In diesem Jahr werden die Gedenkfeierlichkeiten zur Befreiung der jüdischen Häftlinge aus dem Verlorenen Tranport erst am 25. April 2016 stattfinden - dies geschieht aus Rücksicht auf die traditionellen Feierlichkeiten zum jüdischen Pessach-Fest.

 

Gemeinsam mit der Stadt Uebigau-Wahrenbrück (Langennaundorf) begeht die Gemeinde Tröbitz jedes Jahr diesen denkwürdigen Tag, der die Geschichte und das Leben beider Orte prägte. Gemeinsam möchten wir der jüdischen Opfer gedenken, die während der Irrfahrt von Bergen-Belsen nach Tröbitz und nach der Befreiung in Tröbitz durch Hunger, Krankheit und Elend ihr Leben lassen mussten. Wir möchten auch der 26 Tröbitzer gedenken, die sich mit Typhus infizierten und an den Folgen starben.

 

Dieser Gedenktag 2016 wird ein ganz besonderer Tag der Erinnerung. Erika Arlt schrieb einst "Die Geschichte des verlorenen Transportes ist auch ein Teil der Tröbitzer Geschichte, die es gilt zu bewahren – als Erinnerung, als Mahnung aber auch als Chance für eine menschliche Zukunft." (Erika Arlt Broschüre Die jüdischen Gedenkstätten, Hrsg. Landreis Elbe-Elster, Herzberg 1999). Nun ist Erika Arlt selbst Teil dieser Geschichte geworden, bedeutsam und unvergesslich. Sie starb im vergangenen Herbst im Alter von 89 Jahren. Mit viel Anteilnahme von nah und fern wurde sie auf ihrem letzten Weg begleitet. Erika Arlt war nicht nur Chronistin des Verlorenen Zuges, die durch unermütliche Recherche die Geschehnisse für die Nachwelt dokumentierte. Sie war vor allem auch Bindeglied zwischen Überlebenden, jüdischen wie einheimischen, und zwischen den Generationen der Zeitzeugen und Nachkommen. Dank Ihres unermütlichen Schaffens bis zum Schluss hat das Gedenken um den Verlorenen Zug ein Gesicht bekommen, sind Freundschaften entstanden und haben die Menschen zueinander gefunden - die Chance für eine menschliche Zukunft ist greifbar geworden.

 

Es ist auch ein Verdienst von Erika Arlt, dass wir seit vielen Jahren diesen Gedenktag als einen Tag der Zusammenkunft und der Gemeinsamkeit erleben dürfen, als einen Tag der Zuversicht und der Erinnerung ,

 

Zum gemeinsamen Erinnern sind alle Bürger herzlich willkommen

 

10:15 Treffen in Langennaundorf bei der Feuerwehr
10:30 Fahrt zur Kranzniederlegung am Denkmal in  Langenauendorf
10:45 Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung am Bahnkilometer 101,6

13:00 Gedenkreden und Kranzniederlegung an der Gedenktafel in der Gemeinde Tröbitz
13:30 Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof in Tröbitz

 

 

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung lädt die Arbeitsgemeinschaft "Verlorener Transport" zu einer Vortragsveranstaltung. Herr Rabbiner Dr. Walter Rothschild aus Berlin wird zum Thema 'Die Reichsbahn in den beiden Weltkriegen' sprechen. Dr. Walter Rothschild ist Spezialist für die Geschichte der Eisenbahn.

 

Termin:  25.4.2016, 16.00 Uhr

Ort: Zechensaal der Brikettfabrik Louise in Domsdorf

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft (AG) Verlorener Transport

 

 

Karla Fornoville

Gemeinde Tröbitz

Paket aus dem fernen Israel

(05.11.2015)

„Raum des Gedenkens" erhält neue Ausstellungsstücke

 

Tröbitz Briefe, Karten, e­-Mails aus Israel sind im Hau­se der Familie Mann nichts Besonderes. Aber ein Paket ist doch die Ausnahme.

Gespannt war man auf den Inhalt. Es enthielt Bücher, ein Gebetsbuch, Kerzenständer und einen achtarmigen Ker­zenleuchter, nicht für die Schrankwand, sondern zur Bereicherung der in Tröbitz bestehenden Ausstellung über den „Verlorenen Trans­port".

Mirjam Lapid, geborene Andriesse, ist eine Überle­bende des Holocoust, die in Tröbitz aus dem „Verlorenen Transport" befreit wurde. Es war einer von drei Zügen, der aus dem Konzentrationsla­ger Bergen-Belsen mit 2.500 geschwächten Häftlingen auf den Weg ins Ungewisse ge­schickt wurde. Die Odyssee endete mit der Befreiung am 23. April in dem kleinen Dorf Tröbitz.

Lange hat es gedauert, ehe Mirjam Lapid die Kraft fand an die Orte des Schreckens, aber auch der Befreiung zu­rückzukehren. 2007 war es dann soweit und die Familie begab sich auf eine „Tour der Erinnerung", die natürlich auch Tröbitz, den Ort der Be­freiung, einbezog. Verwiesen wurden sie damals an Werner Mann, der sich intensiv dafür einsetzte, dass die Ereignisse nicht in Vergessenheit gera­ten. Werner Mann und Mir­jam Lapid waren damals bei­de Kinder, fast gleichaltrig, sind sich aber nicht bewusst begegnet. Schnell waren ers­te Berührungsängste über­wunden und nach wenigen Stunden verließ die Familie Lapid Tröbitz in der Gewiss­heit neue Freunde gefunden zu haben. Ein intensiver Brief- und e-Mailverkehr entwickelte sich und man nahm Anteil am Leben der Familie in dem fernen Land. Ob es ein Wiedersehen geben wird, war damals nicht abzu­sehen. Groß war dann die Freude als Mirjam Lapid, diesmal auch in Begleitung schon der nächsten Genera­tion, ihren Besuch anlässlich der Feierlichkeiten des 70. Jahrestages der Befreiung und der Eröffnung der Open-Air-Ausstellung, ankündig­te. Eine große Reise für die inzwischen 82-Jährige und es kam zu einem Wiedersehen mit Freunden.

An diesem Tag besuchte sie auch die langjährige Ausstel­lung, die inzwischen ihr Do­mizil in der evangelischen Schule gefunden hat und dort vom Relegionslehrer Tho­mas Deffke und den Schüle­rinnen und Schülern nicht nur erhalten, sondern zu ei­ner interaktiven Ausstellung entwickelt wird. Mirjam Lapid und die vielen anderen Besucher waren von diesem Vorhaben angetan. So kam es, dass sie sich entschloss einige Stücke für die Ausstel­lung beizusteuern und pack­te ein Paket, zum Beispiel mit einem achtarmigen Kerzen­leuchter, der für das Chanukafest, meistens in der Weih­nachtszeit genutzt wird. Je­den Abend wird dann eine Kerze mehr angezündet.

Im Paket waren auch Bild­bände über Israel und Jeru­salem mit einer Inschrift in gebrochenem Deutsch, wo sie sich an die Einwohner von Tröbitz wendet und ihnen dankt, dass sie ihre Häuser und Herzen geöffnet haben im April, 23, 1945 und die Erinnerung so viele Jahre ge­halten haben. „Der 70. Jah­restag war besonders gefühl­voll für mich als Überleben­de und für meine Familie. Vielen Dank Mirjam (Lapid) Andriesse, Kibbutz Tzora, Israel".

Relegionslehrer Thomas Deffke dankte für diese Ge­schenke, die, so sein Verspre­chen, nicht in der Vitrine verschwinden, sondern in die Hand genommen und in den Büchern geblättert wer­den können. Die Ausstellung wird auch in den Unterricht einbezogen, wenn es um Is­rael und das Judentum geht.

Besucher der Ausstellung werden so zum Beispiel gebe­ten einen Stein aus dem Korb zu nehmen und ihn beim Be­sichtigen in der Hand zu hal­ten und Härte, Schmerz und Last zu fühlen, als Zeichen des Mittragens der Lasten und der Trauer. Nach dem Rundgang soll der Stein vor dem Stacheldraht abgelegt werden. Auf bereitliegenden Zetteln werden Gedanken und Gefühle niedergeschrie­ben und neben dem Stein­haufen abgelegt. Eine weitere Besonderheit ist, dass Schü­ler andere Schüler durch die Ausstellung führen.

Die evangelische Grund­schule hat sich mit dem Pro­jekt „interaktives Museum" um den „Franz-Bobzien-Preis" beworben, der insbe­sondere Projekte würdigt, die sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland auseinander­setzen. CW

 

 
  Textfeld: Werner Mann (2.v.l.) übergab im Beisein von Bürgermeister Holger Gantke (l.)
und Amtsdirektor Andreas Dommaschk (3.v.l.) die Geschenke von Mirjam Lapid
zur Ergänzung der interaktiven Ausstellung an Schüler der evangelischen Grund-
schule.	Foto: CW

 

 

Foto zu Meldung: Paket aus dem fernen Israel

Seniorengruppe durfte als Erste trainieren

(13.07.2015)
Tröbitzer Sportkomplex energetisch beispielhaft / Halle für 1,14 Millionen Euro auf neuesten Stand gebracht

Tröbitz Begleitet von viel regionaler politischer Prominenz und zahlreichen Einwohnern hat die Gemeinde Tröbitz am Samstagvormittag ihre sanierte Sporthalle feierlich eingeweiht und zur Nutzung freigegeben. Landtagsabgeordnete, Landrat und mehrere Bürgermeister verfolgten, wie der Tröbitzer Bürgermeister Holger Gantke (CDU) die Erfolgsgeschichte zusammenfasste.

Seniorengruppe durfte als Erste trainieren

Durchnschnitten das Band zur Einweihung der Turnhalle in Tröbitz – v.l. Bauplaner Heinz Linge, Amtsdirektor Andreas Dommaschk, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, Bürgermeister Holger Gantke und Pfarrer Stefan Branig. Foto: Heike Lehmann

Gehofft hatten die Tröbitzer auf den brandenburgischen Innenminister. Denn nur mit Zuschüssen über das Brandenburgische Finanzausgleichsgesetz hat sich die Gemeinde mit defizitärem Haushalt die Rund-um-Modernisierung ihrer Sporthalle leisten können.

Zunächst in ganz kleinen Schritten und dann mit einem Ruck – so könnte man beschreiben, wie die Arbeiten am maroden Bau aus den 1950er-Jahren vorangingen. Gantke vergaß nicht, dass auch die Einwohner selbst ihren Anteil an der Sanierung haben. 2011 wurde eigens für diesen Zweck ein Spendenkonto eingerichtet. "Das Konto bleibt jetzt bestehen. Eingänge kommen dem gesamten Sportkomplex zugute", kündigte er am Samstag an. hier weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau am 13.07.2015

 

Dem kalten Wasser 517,5 Kilometer abgetrotzt

(30.06.2015)

24-Stunden-Schwimmen in Tröbitz war wieder tolles Erlebnis

 

24 Stunden am Stück wurden am Wochenende in Tröbitz geschwommen. 90 Teilnehmer trauten sich in das noch sehr kühle Nass. Sie schafften gemeinsam 517,5 Kilometer. Das Erlebnisbad machte seinem Namen wieder einmal alle Ehre.

"Nirgends ist es familiärer als in Tröbitz" sagt Mathias Bombis von der DLRG Bad Liebenwerda und fasst damit zusammen, was wohl die meisten dachten, die am vergangenen Wochenende am 24-Stunden-Schwimmen in Tröbitz teilgenommen haben.

Da es mehrere Sponsoren gibt, verteilt sich die Finanzierung auf mehrere Schultern. Karla Fornoville, niccht nur Gemeindevertreterin und stellvertretende Bürgermeisterin, ist Chefin dieser Veranstaltung. … weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 29.Juni 2015

[lr-online.de]

Bergen-Belsen – wo das Grauen seinen Anfang nahm

(30.04.2015)

Tröbitzer besichtigen die KZ-Gedenkstätte / Dort begann der „Verlorene Transport“ 1945 seine Irrfahrt bis zur Befreiung in Tröbitz

Tröbitz/Bergen-Belsen  1945 wurden in Tröbitz mehr als 2000 jüdische Häftlinge aus dem "Verlorenen Transport" in den Häusern aufgenommen, gepflegt und versorgt. 70 Jahre später haben Tröbitzer Einwohner und Schüler den Ort aufgesucht, wo der Zug seinen Ausgangspunkt hatte – Bergen-Belsen.

Die Idee für diese Fahrt in die Gedenkstätte Bergen-Belsen (Niedersachsen) hatte Bürgermeister Holger Gantke. Wenige Tage nach der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des "Verlorenen Transports" machen sich am Dienstag mehr als 40 Einwohner und Schüler der Evangelischen Grundschule auf, um jenen Ort kennenzulernen, wo das Grauen seinen Anfang nahm. … hier weiterlesen

 

 

Heike Lehmann

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 30.4.2015

 

[Lausitzer Rundschau online]

Dank an alle Organisatoren der Gedenkveranstaltung in Tröbitz

(29.04.2015)

zum 70. Jahrestag der Befreiung der jüdischen Häftlinge des "Verlorenen Transports" am 23. April 2015

 

Liebe Mitstreiter, Organisatoren und all diejenigen, die zur Gedenkfeier 2015 mit Zeit, Wissen und Erinnerungen beigetragen haben,

Saskia Goldschmidt bat mich einen Dank an alle Beteiligten der Festveranstaltung zu senden. Diesen herzlichen Dank gebe ich gerne weiter.
Um sie zusammenfassend zu zitieren

"Und darum ist es so wichtig und trostreich für uns, das Sie in Tröbitz, mit so viele Muhe und Einspannung, die Erinnerungen lebend halte. Das wir in ihrer Dorf ein Platz gefunden haben, zu Gedenken, zusammen mit Sie Allen, die Deutscher die dieser gemeinsame Geschichte erinnern wollen. ...  es ist fabelhaft, das die Bevölkerung von so eines kleines Dorf, al dieser Jahren die Erinnerung lebendig gehalten haben. "

Mit tiefem Eindruck und Dankbarkeit haben sich auch die Überlebenden, die mit dem Reisebus aus Bergen-Belsen zu uns kamen, geäußert. Die Mitarbeiterin der Stiftung, Diana Gring, hat mir dies gestern, bei unserem Besuch in Bergen Belsen versichert.

Auch ich möchte allen danken, die zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen haben und die sich seit so langer Zeit um die Aufrechterhaltung der Verbindung zu überlebenden Bemühen!

Herzliche Grüße
Karla Fornoville

 


 
 

Sehr geehrter Herr Dommaschk,

Wir danken Ihnen vielmals für die Veranstaltung die Sie in Langennaundorf und Tröbitz organisiert haben. Es tut uns gut zu wissen dass unsere Erinnerung an furchtbare Zeiten auch durch die Bevölkerung in Ehre gehalten wird.

Viel Dank für Ihre Bemühung und mit freundlichen Grüßen,

Elchanan und Annelie Tal

 

Wie der Zahn der Zeit gezogen wird

(30.03.2015)

Tröbitz macht die alte Turnhalle mit mehr als einer Million Euro zum Schmuckstück

Mit dem neuen Schuljahr kann Tröbitz beste Bedingungen für den Schulsport bieten. Die in die Jahre gekommene Turnhalle wird ein Schmuckstück. So viel ist jetzt schon erkennbar. Auch die Vereine können sich freuen.

Noch etwa acht Wochen haben die Handwerker in der Tröbitzer Turnhalle zu tun. Dem Bau aus den 1950er-Jahren wird seit mehr als einem Jahr der Zahn der Zeit gezogen. Modern, zweckmäßig und farbenfroh wird eines der wichtigsten Infrastrukturelemente im Dorf hergerichtet. Eine gewaltige Aufgabe für eine Gemeinde, die mit Haushaltssicherungskonzept arbeiten muss. … hier weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 28. März 2015

Gemeinsam erinnern in Brandenburg

(26.03.2015)

Ausstellungen und Projekte - Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung

 

Kulturministerin Sabine Kunst hat gestern in Potsdam gemeinsam mit dem Direktor der Stif­tung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsen­hausen, Günter Morsch, der Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Insa Esche­bach, und dem Amtsdirektor des Amtes Elsterland, Andreas Dommaschk, Gedenk- und Erinne­rungsveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager vorgestellt.

 

Die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück informierten über eine Reihe von Gedenkveranstaltungen, Ausstellungseröffnungen, Führungen, Tagungen und Lesungen in den verschiedenen Gedenkstätten und Museen, die im Zeitraum vom 17. bis 20. April 2015 stattfinden werden. Das Amt Elsterland stellte die neue Freiluftausstellung zum „Verlorenen Zug“ in Tröbitz vor, die am 23. April 2015 bei den Gedenkfeierlichkeiten und im Beisein zahlreicher Überlebender und Angehöriger eröffnet wird.

 

Im Rahmen des Zusammentreffens würdigte Kulturministerin Sabine Kunst die Arbeit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für die Aufklärung und Erinnerung im Land. „Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinem menschenverachtenden Regime ist gerade in diesem Jahr, in dem sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung der Konzentrationslager zum 70. Mal jähren, von besonderer Bedeutung.“ Sie hob dabei die Wichtigkeit der Gedenkstätten für die zeitgeschichtliche Erinnerungskultur im Land Brandenburg hervor und betonte: „Die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte in Brandenburg erfolgt nicht nur im Kontext der wichtigen historisch-wissenschaftlichen Arbeit, sondern wirkt ganz bewusst auch in die Breite der Gesellschaft hinein. Gerade junge Menschen sollen für die Mechanismen eines Unrechtssystems sensibilisiert werden – und damit auch für die Notwendigkeit, rassistischen und antisemitischen Stimmungen bereits früh entschlossen entgegenzutreten und sich engagiert für Demokratie, Pluralismus und Freiheit einzusetzen.“

 

Die brandenburgischen Mahn- und Gedenkstätten in Sachsenhausen und Ravensbrück sind weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt als trauriges Symbol eines grausamen Regimes, das unsägliches Leid über Menschen gebracht hat, das Menschen verfolgte, inhaftierte, folterte und ermordete. Die umfangreichen Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager stehen in diesem Jahr einmal mehr im Lichte des Zusammentreffens von junger und alter Generation.

Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen äußerte seine Freude darüber, „ dass auch 70 Jahre nach der Befreiung viele Überlebende von Sachsenhausen und Ravensbrück unserer Einladung trotz ihres hohen Alters folgen wollen.“ Man hoffe, dass viele die doch beschwerliche Reise auch antreten können und man lade alle Menschen, ob jung oder alt sein, um die vielleicht letzte Möglichkeit zu nutzen, mit Augenzeugen des unmenschlichen NS-Regimes ins Gespräch zu kommen.

 

Die Gemeinde Tröbitz im Amtsbereich des Amtes Elsterland im Landkreis Elbe-Elster ist internatio­nal weniger bekannt, aber deshalb nicht weniger wichtig. Sie war kein Schauplatz von In­haftierung, Folter und Mord des NS-Regimes, sondern ging vor allem als Ort der Befreiung in die Geschichte ein. Sie zeigte den Bewohnern des seinerzeit 700 Seelen-Dorfes zum Kriegsende noch einmal das schreckliche Gesicht einer Zeit geprägt von Verfolgung, Qual und Tod. Der 70. Jahrestag der Befreiung des „Verlorenen Zuges“ ist aber auch und vor allem ein Symbol der Hoffnung auf Frieden, der Heimkehr und der Menschichkeit.

Als „Verlorener Zug“ wird der letzte von drei Zügen bezeichnet, mit denen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs Häftlinge vom Konzentrationslager Bergen-Belsen vor anrückenden britischen Truppen abtransportiert wurden, mit dem Ziel der Vernichtung. Er wurde nach zweiwöchiger Irrfahrt am 23. April 1945 in der Nähe von Tröbitz von Truppen der Roten Armee befreit. Mehr als 500 der rund 2.400 jüdischen Häftlinge überlebten den Transport nicht. Viele starben teilweise unterwegs an der Infektionskrankheit Flecktyphus, aber auch an Hunger und Erschöpfung. Auch Tröbitzer erlagen dem Flecktyphus. Das Dorf stand unter Quarantäne, die Bewohner versorgten die Kranken und gaben Haus und Hof ab, um die hunderten von Menschen beherbergen zu können. Heute befindet sich in Tröbitz ein jüdischer Friedhof und mehrere Erinnerungsorte, die bis regelmäßig von Überlebenden sowie Angehörigen besucht werden. In umliegenden Orten wie Schipkau, Langennaundorf und Wildgrube wurden Gedenkstätten eingerichtet. Am 23. April 2015 wird die Freiluftausstellung zum „Verlorenen Zug“ in Tröbitz eröffnet.

Bei der Vorstellung der Gedenkfeierlichkeiten und Projekte in Potsdam betont Andreas Dom­maschk, Amtsdirektor des Amtes Elsterland, dass das Aufeinandertreffen der jüdischen Überle­benden und der Dorfbevölkerung bis heute tief in der Geschichte des kleinen Dorfes verankert ist. „Die Bewohner des Ortes sahen und sehen es als ihre humanitäre Aufgabe an, die Erinnerung an die Geschehnisse wach zu halten. So werden seit 1945 der jüdische Friedhof und die Grabstellen gepflegt, Gedenkfeiern organisiert und die Ereignisse dokumentiert. In die Auseinandersetzung sind auch die nachfolgenden Generationen mit eingebunden. Diese Praxis der Erinnerung prägt bis heute das Verhältnis zwischen den Bewohnern von Tröbitz und den Überlebenden sowie ihren Nachfahren. Alle sehen es als ihre gemeinsame Aufgabe an, auch in Zukunft Verantwortung wahr­zunehmen, die Auseinandersetzung mit diesen Ereignissen zu verstärken und die Erinnerung wach zu halten. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Lehren aus diesem Kapitel der deutschen Ge­schichte immer wieder neu erarbeitet und vermittelt werden müssen. Aus der Praxis der Erinnerung erwächst humanitäres Verhalten.“

 

70 Jahre nach Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung der Konzentrationslager finden in Brandenburg finden rund 30 Veranstaltungen an verschiedenen Orten statt. Landesweit gibt es ins­gesamt mehr als 70 Gedenkstätten, Erinnerungsorte und Museen, die sich mit zeitgeschichtlichen Ereignissen beschäftigen. Ob großen Gedenkstätten wie Sachsenhausen oder Ravensbrück, Orte der Erinnerung an jüdisches Leben in Brandenburg (wie die Mikwe in Schwedt und der jüdische Fried­hof in Zehdenick) oder Schauplätze von Kampfhandlungen (wie die Seelower Höhen) – die Kriegs­ereignisse sind tief in der Geschichte der Orte verankert und damit Teil unseres gesellschaftlichen Lebens.

 

Kulturministerin Sabine Kunst betonte, „Die Gedenkstätten im Land Brandenburg sind wichtige Bestandteile der zeitgeschichtlichen Erinnerungskultur des Landes und der historisch-politischen Aufarbeitung und Bildung für nachfolgende Generationen ...“

 

Umso wichtiger ist es, dass die finanzielle Last der Erhaltung der Erinnerungsstätten, der Aufberei­tung vorhandener Daten sowie der Konservierung von Dokumenten und des Wissens von Zeitzeu­gen nicht allein den verantwortlichen Gemeinden überlassen wird. Die Landesregierung unterstützt die Arbeit der brandenburgischen Gedenkstätten in diesem Jahr mit insgesamt mehr als 3,6 Millio­nen Euro.

 

 

kfo

[svz.de]

[welt.de]

[Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 26.03.2015]

Foto zu Meldung: Gemeinsam erinnern in Brandenburg

Überlebender des Todeszuges, kehrt an Ort seiner Befreiung zurück

(24.11.2014)

Nach 69 Jahren wieder in Tröbitz

Tröbitz 69 Jahre lang hat Zvi Birnbaum, der in Berlin geboren wurde, kein Deutsch mehr gesprochen. Lange hat er das schreckliche Kapitel in seinem Leben zu verdrängen versucht. Jetzt ist er erstmals an jenen Ort zurückgekehrt, wo sein Leidensweg am 23. April 1945 ein Ende nahm. In Tröbitz. Und Zvi Birnbaum spricht mit den Tröbitzern wieder Deutsch.

Nach 69 Jahren wieder in Tröbitz

Henry Jahre unternimmt mit Zvi Birnbaum (M.) und seiner Familie in Tröbitz eine Reise in die Vergangenheit. Foto: Dieter Babbe

"Ich wache nachts auf, sehe die Bilder von hungernden, sterbenden Menschen um mich herum. Ich träume davon. Und mir kommen immer wieder die Tränen", erzählt Zvi Birnbaum. Er gehörte zu den mehr als 2400 jüdischen Häftlingen, die in den letzten Kriegstagen vom KZ Bergen-Belsen ins KZ Theresienstadt gebracht werden sollten – und die den Todeszug überlebt haben. Er will Wunden nicht neu aufreißen – wären da nicht seine Kinder gewesen. "Sie drängten mich, mit ihnen gemeinsam noch einmal dorthin zu reisen, wo ich so viel Leid erfahren habe."

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Energetische Sanierung im Blickfeld polnischer Firmen

(20.11.2014)

Firma ETAPART aus Tröbitz empfing polnische Gäste aus dem Partnerkreis Ratibor

 

Der richtige Mix aus regenerativen Energien und konventionellen Systemen ergibt ein optimales Gesamtkonzept für die energetische Sanierung, vor allem bei großen Betriebshallen und Produktionsflächen. Doch wie senken deutsche Firmen ihre Energie- und Wärmekosten, wie werden heutzutage Leitungen richtig gedämmt und Energieverluste minimiert? Auf der Suche nach geeigneten Beispielen wandte sich der polnische Kreis Ratibor an seinen deutschen Partnerkreis, den Landkreis Elbe-Elster. Offene Ohren fand die dortige Kreisverwaltung bei Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der zusammen mit Jens Zwanzig und Bianca Tilch von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Firma ETAPART Energietechnik GmbH in Tröbitz im Blick hatte und dem polnischen Partner für einen Besuch empfahl. So konnte ETAPART Geschäftsführer Volker Socher am 19. November gleich 19 Geschäftsführer verschiedener Unternehmen des Kreises Ratibor, die auf ähnlichen Gebiet unterwegs sind, sowie Vertreter des Instituts für Baumaterialforschung und Keramik in Oppeln in seiner Firma begrüßen und die Produktionspalette vorstellen. Wärme, Licht und Luft sind für ihn drei elementare Bausteine des Lebens. Und so werden mit den ETAPART-Regenerativsystemen erneuerbare Energien in das Gesamtkonzept der Hallenheizung und - Lüftung integriert. Sie tragen dazu bei, die Energiekosten zu senken und gleichzeitig für ein optimales Raumklima bei geringem Energieverbrauch insbesondere in Hallen zu sorgen. Geschäftsführer Volker Socher berichtete, die Firma ETAPART beschäftigt sich seit vielen Jahren sehr erfolgreich genau mit dem Thema energetische Sanierung und ist mit seinen 32 Mitarbeitern sehr erfolgreich. Tageslichtsysteme, Brennwerttechnik für Dunkelstrahler, Strahlungsheizungen oder Strahlungsfassaden sind Stichworte, die auf sehr interessierte Ohren stießen und Delegationsleiter Leonard Malcharcyk hatte einige Mühe, diese Fachbegriffe mit der jeweiligen Funktionsweise für die Besucher polnisch exakt wiederzugeben. Die Reise nach Elbe-Elster und der Firmenbesuch in Tröbitz haben sich gelohnt, die Unternehmensvertreter waren sehr angetan und man wird sehen, wie sich diese ersten Kontakte entwickeln, denn die polnische Delegation war u.a. auch auf der Suche nach Investoren auf diesem Gebiet.

 

Quelle (Text und Bild):

Landkreis Elbe-Elster

Büro des Landrates / Pressestelle

Holger Fränkel

pressestelle@lkee.de

Foto zu Meldung: Energetische Sanierung im Blickfeld polnischer Firmen

Gerettet und doch gestorben

(15.10.2014)

Neue Ausstellung soll an die Korngolds und andere Schicksale vom „Verlorenen Transport“erinnern

Tröbitz Sie haben die 14 schlimmen Monate im Konzentrationslager Bergen-Belsen überlebt. Sie überstanden unter Qualen die zweiwöchige Irrfahrt im "Verlorenen Transport" quer durch Deutschland. Doch dann musste Martha Korngold am Tag ihrer Befreiung in Tröbitz sterben, ihr Mann folgte einige Tage später. Jetzt soll auch an die beiden Juden erinnert werden. Im Dorf bereitet man sich auf ein großes Jubiläum vor.

Gerettet und doch gestorben

Erika Arlt (l.) begleitet Paul Korngold, der ergriffen vor den Gräbern seiner in Tröbitz verstorbenen Großeltern steht. Foto: Babbe

Am 23. April 1945 öffneten Soldaten der Roten Armee die Türen des Häftlingszuges, vollgepfercht mit hungernden und kranken Menschen, die vom KZ Bergen Belsen ins KZ Theresienstadt geschafft werden sollten. Bei der Fahrt waren täglich Frauen, Männer und Kinder gestorben und gleich an der Bahnstrecke verscharrt worden. Paul und Martha Korngold hatten die Fahrt überstanden und sind befreit worden. Doch Martha verstarb noch am ersten Tag in Freiheit, ihr Mann starb nur Tage später am 14. Mai. Während er auf dem jüdischen Friedhof am Rande des Dorfes beigesetzt worden ist, hier weiterlesen

3. Tröbitzer 24-Stunden- Schwimmen 2014

(01.08.2014)

Ort: Erlebnisbad Tröbitz, 03253 Tröbitz

Zeitraum: 28./29. Juni 2014

Organisation: Gemeinde Tröbitz & Wasserwacht Falkenberg Elbe-Elster Nord e.V.

 

Es war wieder eine tolle Veranstaltung die Lust auf MEHR macht. Inzwischen gibt es bekannte Gesichter unter den Teilnehmern, die auch im nächsten Jahr wiederkommen wollen. Das ist ein großer Schritt in Richtung „Traditionsveranstaltung“. Seit letztem Jahr gibt es auch wieder viel mehr Kinder und Jugendliche im Bad, was sicherlich auch auf das Tröbitzer 24 h Schwimmen zurückzuführen ist.

Trotz der frischen Temperaturen wurde das Ziel von 700 km, nämlich 774,1 km, mit vereinten Kräften erreicht. Der eine oder andere hat auch seinen persönlichen Rekord aufgestellt.

 

Die ausführliche Auswertung finden Sie in der Anlage.

[Ausführliche Auswertung]

Foto zu Meldung: 3. Tröbitzer 24-Stunden- Schwimmen 2014

Tröbitz bereitet sich auf großes Jubiläum vor

(15.07.2014)

Alte Sporthalle muss bis zum 70. Jahrestag am 23. April 2015 vom „Verlorenen Transport“ saniert sein

Tröbitz Die Sanierungsarbeiten an der Tröbitzer Sporthalle gehen nach einer längeren Pause seit einigen Tagen weiter. Für mehr als eine Million Euro wird die alte Sportstätte, die Anfang der 50er-Jahre gebaut wurde, komplett auf Vordermann gebracht.
Weiter lesen sie bitte hier: http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Troebitz-bereitet-sich-auf-grosses-Jubilaeum-vor;art1057,4671637

Wasserratten schwimmen bei Flutlicht

(01.07.2014)

135 Starter beim 3. Tröbitzer 24-Stunden-Schwimmen / Schnupperkurs im Inline-Skaten

Tröbitz 135 Teilnehmer haben am Wochenende beim 3. Tröbitzer 24-Stunden-Schwimmen ihre Bahnen gezogen. Insgesamt schwammen die Starter 774 Kilometer. Mit 30 000 Metern legte Jörg Leminski die weiteste Strecke zurück. Mehr dazu lesen sie bitte unter: http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Wasserratten-schwimmen-bei-Flutlicht;art1057,4655372

„Der verrückte Grenzstein“ - 4. Klasse der Evang. Grundschule Tröbitz bei der Eröffnung der 1. Brandenburgischen Landesaustellung in Doberlug

(30.06.2014)

Die langen und anstrengenden Vorbereitungen für dieses große Ereignis endeten für die 4. Klasse der Evangl. Grundschule aus Tröbitz am 06.06.2014 auf der großen Bühnen auf dem Schlossgelände in Doberlug.

Fast ein Jahr dauerten ihre Vorbereitungen – in dieser Zeit wurde am Konzept für die Aufführung gefeilt, ein Stück geschrieben und die passenden Noten dazu komponiert, Kostüme entworfen und geschneidert , Requisiten  gebaut und jede Menge Zeit und Schweiß in die Proben investiert.

 Aber all diese  Anstrengungen haben sich gelohnt und ihren krönenden Abschluss bei der Premiere des Stückes „der verrückte Grenzstein“  gefunden. Trotz des Lampenfiebers verlief die Premiere reibungslos und die Akteure und alle Beteiligten wurden mit tosendem Applause belohnt. Die Zuschauermenge forderte sogar eine Zugabe, welche natürlich gern gewehrt wurde. Im Anschluss an die Aufführung flanierte die Klasse in ihren historischen Kostümen über das Schlossareal.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Sparkassenstiftung, Euro Schulen Herzberg, DAA Finsterwalde, Schulleiterin Frau Krusch und Klassenlehrer Herr Drews sowie alle beteiligten Eltern – ohne das Engagement jedes Einzelnen wäre diese Aufführung nicht möglich gewesen.

Wir freuen uns an dieser Stelle noch zwei weitere Termine der Aufführung  „der verrückte Grenzstein“ bekannt geben zu können, am 21.06.2014 ab 18:00 beim Lichterfest in Friedersdorf und am 06.07.2014 ab 15:00 im Schloss Martinskirchen.

Foto zu Meldung: „Der verrückte Grenzstein“ - 4. Klasse der Evang. Grundschule Tröbitz bei der Eröffnung der 1. Brandenburgischen Landesaustellung in Doberlug

2014: Weiter als nach Paris?

(28.04.2014)

Die Messlatte für die 3. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens  liegt hoch

Nach dem Riesenerfolg des 24-Stunden-Schwimmens in Tröbitz in Zusammenarbeit von Gemeinde und der Wasserwacht Falkenberg gab es keine Frage: Auch 2014 wird es wieder stattfinden! Ob das Ergebnis 2013 getoppt wird? Immerhin sind die 161 Teilnehmer  eine Strecke geschwommen, die umgerechnet einmal der Entfernung von Tröbitz bis Paris entspricht. Eigentlich war geplant, das 24-Stunden-Schwimmen am 21. Juni durchzuführen. Allerdings findet dann auch der Städtewettkampf im  20:14-Schwimmen in Finsterwalde  statt.  „Wir wollen die Veranstaltung in Finsterwalde ergänzen und nicht ersetzen. Daher werden wir von unserem traditionellen Zeitpunkt, dem Sommersonnenwende-Wochenende Abstand nehmen und das 3. Tröbitzer 24-Stunden-Schwimmen am 28./29. Juni veranstalten“, so Karla Fornoville vom Organisationsteam.  Schwimmbegeisterte haben so nicht die Qual der Wahl, bei welcher Breitensportveranstaltung sie schwimmen.
Die Gemeinde Tröbitz wurde auch gefragt, ob sie nicht selbst an dem Städtevergleich teilnehmen möchte. „Ich persönlich finde, dass die Kommunen im Landkreis nicht gegeneinander antreten sollten, Finsterwalde vertritt den Landkreis ausgezeichnet, das soll auch so bleiben“, so Karla Fornoville. Die Charakteristik der Veranstaltungen ist  unterschiedlich. Schon die Dauer von 24 Stunden hat ihren Reiz, und der Spaß soll im Vordergrund stehen. Kurzum: Es ist das Ziel, Schwimmkönner, Freizeitschwimmer und auch weniger geübte Wasserfreunde für eine gemeinsame Sportveranstaltung zu gewinnen. Ob die unglaubliche Strecke aus dem Vorjahr geknackt werden kann, bleibt die Herausforderung – aber nicht das vorrangige Ziel.  Der Spaß und das gemeinsame Freizetierlebnis sollen im Vordergrund stehen. Auf jeden Fall  werden auch die Nichtschwimmer auf ihre Kosten kommen. Ein kleines Rahmenprogramm am Beckenrand für die Schwimmer in den Pausen oder die begleitenden Fans wird vorbereitet. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Gesucht werden natürlich wieder Sponsoren für die Pokale und kleine Präsente  sowie freiwillige Helfer, die fleißig die Bahnen zählen. Schon jetzt sind Meldungen dafür unter  info@gemeinde-tröbitz möglich. CW

 

Bildunterschrift:

Die Gemeinde Tröbitz war eine von 33 Vereinen und Gemeinden, die offizielle ihre Ergebnisse zur Auswertung an den DSV geschickt haben.
Zwar lag Tröbitz in punkto geschwommener Gesamtkilometer auf Platz 22 von 33, aber der Platz 8 bei den geschwommenen Metern je Teilnehmer zeigt die tolle Leistung, die  2013 geschafft wurde.

Foto zu Meldung: 2014: Weiter als nach Paris?

Tröbitzer Grundschüler für eine Woche Stars in der Manege

(22.03.2014)

Feuerwerk der guten Laune beim 1. Ostdeutschen Projektcircus André Sperlich

Tröbitz Was für ein phantastischer Zirkus mit den Kindern. Eine ganze Woche lang lief auf dem Gelände der Evangelischen Grundschule Tröbitz das "Zirkusprojekt Luftikus".

Tröbitzer Grundschüler für eine Woche Stars in der Manege

Krönender Abschluss einer gelungenen Projektwoche. Foto: rdn1

Gemeinsam mit dem 1. Ostdeutschen Projektcircus André Sperlich gestalteten und erlebten die rund 134 Schulmädchen und -jungen sowie eine Vorschulgruppe ein Programm, das die Zuschauer jedesmal in dem beinahe bis zum Bersten gefüllten roten Zelt mit der himmelblauen Kuppel zu Begeisterungsstürmen brachte.

Nach zwei Trainingstagen dieser Projektwoche und einer Generalprobe schlüpften die Mädchen und Jungen in völlig neue Rollen – als Clowns, Dompteure, Jongleure, Fakire, Zauberer, Akrobaten, Piraten und noch einiges andere mehr. Das alles geschah unter der Anleitung professioneller Artisten - der traditionsreichen Zirkusfamilie Sperlich mit Wohnsitz im sachsen-anhaltinischen Meltendorf (Landkreis Lutherstadt Wittenberg).

Mehr dazu lesen Sie hier.

Gegen die Telekom: Einzige Telefonzelle in Tröbitz soll bleiben

(13.03.2014)

Das letzte Mal hebt Roswitha Standfuß nach 40 Jahren die Hand in der Gemeindevertretung / Auch Klaus-Peter Große verabschiedet

Tröbitz Die Telefonzelle an der Kaufhalle – die einzige, die es im Dorf gibt – soll abgebaut werden. Im vorigen Jahr ist sie nicht ein einziges Mal genutzt worden, argumentiert die Telekom. Mehr dazu lesen Sie bitte hier

Turnhalle hat Auffrischung bitter nötig

(17.01.2014)

Tröbitzer Bau aus den 1950er-Jahren ist marode / Fledermäuse erhöhen Aufwand Tröbitz Ende der 1950er-Jahre ist die Turnhalle in Tröbitz errichtet worden. Sie hat seit langem eine dringende Auffrischung nötig. Es regnet durchs Dach, das Parkett fault weg, die Wände sind feucht und rissig. Zu all dem wurden im Zwischendach jetzt auch noch Fledermaus-Quartiere entdeckt. Mehr dazu lesen sie bitte hier

Fledermäuse durchkreuzen Baupläne

(14.01.2014)

Bürgermeister Gantke hadert mit Hemmnissen bei der Sanierung der Tröbitzer Turnhalle

Tröbitz 2013 hat Tröbitz mehrfach überregional auf sich aufmerksam gemacht. Von der spektakulären Verabschiedung des langjährigen Schwimmmeisters Klaus Kreft mit einer Antenne-Sommernachts-Party und dem zweiten 24-Stunden-Schwimmen wurde in Rundfunk und Fernsehen berichtet. Daran erinnerte Bürgermeister Holger Gantke vor wenigen Tagen beim Neujahrsempfang. Mehr lesen sie bitte unter:

http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Fledermaeuse-durchkreuzen-Bauplaene;art1057,4449018

Tröbitzer helfen mit altem Pkw in Afrika

(22.11.2013)

Michael und Alexander Ruhs erlebten arme, aber hilfsbereite Menschen

Tröbitz Der Student Max Stöber aus Sallgast ist gegenwärtig mit seinem alten Golf nach Afrika unterwegs. Der 22-Jährige nimmt an der weltweit größten Amateur- und Benefizrallye Dresden – Dakar – Banjul teil.

 

http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Troebitzer-helfen-mit-altem-Pkw-in-Afrika;art1057,4398704

Hinweis zur Vollsperrung der Ortslage Schönborn!

(27.08.2013)
Durch die laufende Baumaßnahme wurde die Ortsdurchfahrt Schönborn
von Anfang Juli bis 31. August 2013 für den Durchgangsverkehr voll
gesperrt. Einzig die direkten Anlieger und der Buslinienverkehr hatten die Möglichkeit zur Befahrung. In den letzten zwei Monaten der Baumaßnahme haben sich die Verkehrsteilnehmer etweilige Schleichwege erkundet und sind zum Teil auch direkt in die Baustelle eingefahren.
Dies führte zeitweilig zu Behinderungen der Baufirma. Das Amt Elsterland möchte Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass ab
30. August 2013 um 12.00 Uhr bis 06. September 2013
der Asphaltbau der Straße durchgeführt wird. Durch das vermehrte Aufkommen von Baufahrzeugen werden alle Zufahrtsstraßen zum Baubereich komplett gesperrt.
 
Eine Befahrung der Baustelle, auch für Anlieger, ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

Antenne Sommerparty OPEN AIR in Tröbitz

(17.07.2013)

Nur noch wenige Tage bis zur großen Antenne Brandenburg Sommerparty im Erlebnisbad Tröbitz.
Am 20. und 21. Juli geben sich im warsten Sinne des Wortes die Stars die Klinke in die Hand. Denn viele wollen dabeisein, wenn der langjährige Schwimmmeister Klaus Kreft verabschiedet wird. Den Besuchern aller Altersklasssen wird ein abwechslungsreiches Programm auf den Bühnen geboten. So sind am Samstag ab 18:00 Uhr auf der Hauptbühne neben den Antenne Brandenburg DJ und Moderator auch Alexander Knappe & Band sowie Petra Zieger & Band zu sehen. Letztere befindet sich auf ihrer Jubiläumstour anlässlich 30ig jährigem Bühnenjubiläum. Neben einer großen Lichtshow wird es andere Überraschungen geben. Für Freunde der elektronischen Musik gibt es direkt am Wasser eine zweite Bühne. Auch am Sonntag ist das Kinder- und Familienfest ab 11:00 Uhr reichhaltig mit Acts
bestückt. So werden u.a. Günni der singende Spreewaldwirt, Romy aus Bayern, Flying Rockets sowie für unsere kleinen Besucher eine Sandmann-/ PittyShow, Schatzsuche mit dem Pirat u.v.m. zu sehen sein.
Wer sich dieses Highlight im Elbe-Elster-Kreis nicht entgehen lassen möchte, sollte noch schnell den Preisvorteil im Vorverkauf nutzen. Für beide Tage erhält man ein Kombiticket zu einem Preis von 10,00€ (Stückzahl für Vorverkauf ist begrenzt).


Vorverkaufsstellen unter www.gemeinde-troebitz.de oder 035326/ 98116.

[Programm zur Veranstaltung [Änderungen vorbehalten]]

Endlich wieder Leben im Bad - Rekordergebnisse und großartige Stimmung beim 24 h Schwimmen in Tröbitz

(02.07.2013)

Tröbitz: Am vergangenen Samstag pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss zum 2. Tröbitzer 24 h Schwimmen. Sonniges Wetter und 28 Grad Wassertemperatur boten ideale Bedingungen für die Jagd nach dem Streckenrekord.

Es sollte ein rekordverdächtiges Schwimmwochenende werden, was die bis dahin 110 vorangemeldeten Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht wußten, aber wohl ahnten. Denn die Schwimmer hatte das Erfolgsvirus gepackt. Angespornt von der in Aussicht gestellten Spende der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ von max. 700 € schwammen die Freizeitschwimmer durchgehend auf allen 5 Bahnen um die längste Strecke. Dabei kämpften 66 Einzelschwimmer neben 6 Mannschaften mit durchaus ausgefallenen Mannschaftsnamen wie „vattenloppor“, was soviel wie Wasserflöhe heißt , oder „Die Nichtschwimmer“ um den Mannschaftspokal. Am Ende hatten die „Wasserflöhe mit insgesamt 141, 8 km die Nase, wobei auch die „Nichtschwimmer“ mit ihren 83,2 km bewiesen, dass sie sehr wohl schwimmen können. Insgesamt kamen 161 Freizeitschwimmer zusammen auf unglaubliche 1.092,8 km. Das sind rund 6,8 km je Teilnehmer.

Es wurde aber nicht nur um Pokale gekämpft, sondern auch um Medaillen. Um sich eine solche zu sichern, mussten die jüngsten Teilnehmer ganze 1000m zurücklegen, für Jugendliche bis 18 Jahre lag die Marke bei 2000m und Erwachsene mussten mindestens 4000m schwimmen. Fast allen gelang dieses Ziel, so dass die Veranstalter sogar Sorge haben mussten, ob die 120 vorbestellten Medaillen am Ende wohl reichen würden.

Das eigentliche Ziel, nämlich die die 445 km aus dem Vorjahr zu toppen und dabei mindestens 500 km zu schwimmen, wurde schon nach nahezu der Hälfte der Zeit erreicht. Am Ende standen von 161 Teilnehmern geschwommene 1 092 800 m zu Buche, was in einem 25m Wettkampfbecken unglaublichen 43 712 Bahnen entspricht.

Wie im letzten Jahr wurde das bunt gemischte Teilnehmerfeld auch diesmal dem Motto „für jedermann“ gerecht. So hatten sich neben vereinzelten Sportschwimmern vor allem Freizeitschwimmer aller Altersklassen aus dem gesamten Landkreis angemeldet. Manche Teilnehmer kamen sogar von weiter her, wie zum Beispiel aus Hannover oder Stralsund. Der jüngste Schwimmer, Phil-Louis Zeddel, kam aber aus Tröbitz und war gerade einmal 4 Jahre alt. Mit dem Seepferdchen in der Tasche schwamm er beachtliche 1000m. Die älteste Teilnehmerin, mit 72 Jahren Ute Herz, schwamm 2800m.

Nicht wenige machten die Nacht zum Tage, um einen der begehrten Nachtpokale zu gewinnen, die es bei Flutlicht und Unterwasserbeleuchtung zu gewinnen gab. Sogar Geburtstagsfeiern und Grillpartys wurden zugunsten des Schwimmwettkampfes vorzeitig verlassen.

Jedoch standen nicht nur die Streckenrekorde im Mittelpunkt des Schwimm-Marathons, sondern vor allem die großartige Stimmung und der engagierte Einsatz aller Helfer, die größtenteils selbst Teilnehmer waren. Allen Helfern einen großen Dank dafür. Denn eine solche Veranstaltung will von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur Auswertung gut organisiert sein. Dafür hat die Gemeinde Tröbitz gerne auf das Know-How den Teams um Carola Jann-Lück von der Wasserwacht Falkenberg zurückgegriffen. Die Zusammenarbeit hat auch diesem Jahr wieder reibungslos geklappt und die Atmosphäre war super, resümierten die Verantwortlichen.

Mehr Besucher als im vergangenen Jahr nutzten das Angebot auf der großen Liegewiese im Bad zu zelten. Ganze Familien schlugen ihr Lager auf und fühlten sich wie im Urlaub. Auch die nahe gelegene Sauna wurde in der Nach genutzt, um sich ein wenig aufzuwärmen und die Muskeln zu entspannen. Beachvolleyball, Kinderspielplatz und der neue Spieleanhänger mit großer Hüpfburg boten einfach für jeden die richtige Beschäftigung während der Schwimmpausen. Das Bad hat einfach die idealen Voraussetzungen für ein solches Schwimmspektakel. Da kommen die Leute gerne wieder.

Unterstützt wurde diese einzigartige Breitensportveranstaltung von zahlreichen Unternehmen aus dem Landkreis. Eine solches Event kann eben nur zum Erfolg geführt werden, wenn sie von breiten Schultern getragen wird.

Fazit des Wochenendes, wie eine Teilnehmerin zum Ehrengast der Siegerehrung, Klaus Kreft, sagte, „Endlich wieder Leben im Erlebnisbad“ - und das 3. Tröbitzer 24 h Schwimmen kommt gewiss, darüber sind sich Teilnehmer und Organisatoren jetzt schon einig.

© Karla Fornoville/ Gemeinde Tröbitz

Tröbitz, 24.6.2013

 

mehr unter Downloads - Ergebnisprotokoll / 24 Stunden arena 2013

 

mehr unter Downloads - Auswertung 2013

 

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11 bis 14 Jahre männlich

 

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Nachtpokal - Nachtpokal -

[Ergebnisprotokoll / 24 Stunden arena 2013]

[Auswertung 2013]

[24h Schwimmen 2013 - 11 bis 14 Jahre männlich]

[24h Schwimmen 2013 - Nachtpokal - bis 18 Jahre männlich]

Foto zu Meldung: Endlich wieder Leben im Bad - Rekordergebnisse und großartige Stimmung beim 24 h Schwimmen in Tröbitz

Antenne Brandenburg Sommerparty OPEN AIR

(02.07.2013)

Weitere Vorverkaufsstellen

 

Nach einem Überaus gelungenen Start in die Badesaison 2013 mit dem 2. Tröbitzer 24 Stunden Schwimmen steht nun das zweite Highlight des Sommers ins Haus. 

 

Antenne Brandenburg Sommerparty OPEN-AIR

 

Die Benefizveranstaltung zugunsten des Erlebnisbad Tröbitz und zu Verabschiedung unseres Schwimmmeister-Urgesteins Klaus Kreft wird am Wochenende des 20. & 21. Juli 2013 mit einem großen Spekatakel gefeiert.

 

Die Karten kosten im Vorverkauf NUR 10 Euro für beide Tage zusammen. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt - Baden natürlich inklusive.

 

Weitere Vorverkaufsstellen ist hinzugekommen, nämlich die GO Tankstellen in Tröbitz und Plessa.

 

Programm zur Veranstaltung

 

Kartenvorverkauf (Vorverkaufsstellen)

 

 

Jetzt die günstigen Karten sichern!  ALLE=ALLE

 

Foto zu Meldung: Antenne Brandenburg Sommerparty OPEN AIR

Tröbitz wieder bei den Deutschen Badminton-Jugendmeisterschaften vertreten

(14.02.2012)

Gera – gut zwei Autostunden vom Badminton Nachwuchs Zentrum Tröbitz entfernt – präsentierte die Deutschen Badmintonmeisterschaften der Jugend. In den Altersklassen U15, U17 und U19 trafen die besten Athleten Deutschlands aufeinander.

Ist es in einigen anderen Sportarten möglich sich direkt aus dem eigenen Bundesland für Deutsche Meisterschaften zu qualifizieren, müssen die Badmintonspieler ein enges Nadelöhr passieren. Über Qualifikationsturniere mit den nördlichen 8 Bundesländern werden lediglich 4 und in einigen Disziplinen nur 3 Startplätze für die Deutsche Jugendmeisterschaft vergeben. Dem entsprechend ist die Chance zur Teilnahme an Deutschlands höchstdotiertem Jugendturnier nur mit exzellenter spielerischer Qualität und Wettkampfkonstanz zu wahren.

Mit Anton Kopsch und Natalie Wendt, die sich im Saisonverlauf bereits einen Namen gemacht haben, repräsentierten zwei Tröbitzer Nachwuchsathleten die Landesfarben zu Recht.

Während Natalie Wendt im Damendoppel gegen die späteren Siegerinnen aus Nordrhein-Westfahlen keine echte Siegeschance hatte, konnte die Saxdorferin im Einzel mit einer guten Leistung aufwarten, musste sich im Entscheidungssatz der thüringerischen Lokalmatadorin, Julia Keil, mit 21:19 geschlagen geben.

Anton Kopsch nahm im Jungeneinzel erfolgreich Revanche. Er säuberte mit einem Auftaktsieg seine Bilanz auf der Bundesebene auf. Er konnte zeigen, dass er aus seiner „dummen“ Niederlage aus dem Vorjahr gegen Patrik Scheiel (Bayern) gelernt hatte. Auch die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale hielt er lange offen, scheiterte aber an eigenen unnötigen Fehlern, die dem späteren Bronzemedaillengewinner, Kim Zeber (Hessen), einen glücklichen Sieg bescherten. In der Doppeldisziplin hingegen gelang der Sprung in das Viertelfinale. Der verpasste Einzug in selbiges in der Einzeldisziplin schien besondere Energie freizusetzen, ging es doch wieder gegen den Hessen. Diesmal ließ sich der Tröbitzer mit Partner Lukas Naujoks (Berlin) nicht die Butter vom Brot nehmen. Das anschließende Viertelfinale gegen die Schleswig-Holsteiner Paarung, Bauer/Ratjens, die bereits einen Ranglistensieg auf Bundesebene für sich verbuchen konnten, ging verloren.

 

MDR Bericht zur Deutsche Meisterschaft hier abrufen

 

Der Saisonhöhepunkt ist damit vorüber, die kommende Saison ist in der Vorbereitung, weitere junge Talente stehen in den Startlöchern. Man darf also gespannt sein, ob und welche interessanten Entwicklungen am Badminton Nachwuchs Zentrum in Tröbitz zukünftig Schlagzeilen machen werden.

 

Thomas Riese

Landestrainer

Foto zu Meldung: Tröbitz wieder bei den Deutschen Badminton-Jugendmeisterschaften vertreten

Tröbitz wieder ganz vorn

(25.02.2011)

Der Sieg und damit der Gewinn der Goldmedaille bedeutete den größten Nachwuchsmannschaftserfolg seit über 10 Jahren. Im Jahre 2000 wurde der BV Tröbitz letztmalig Mannschaftsmeister allerdings noch im Badminton Landesverband Brandenburg.  Nach erfolgreichen Finalteilnahmen in 2008 (2.Platz) und 2010 (4. Platz) holte das U15 Team nun den lang ersehnten Titel im Badminton-Verband Berlin-Brandenburg.

 

Der besondere Wert liegt nicht nur in der erhöhten Konkurrenzsituation der seit 2005 fusionierten Landesverbände Berlin und Bandenburg. Darüber hinaus beginnt nun auch die konzeptionelle Nachwuchsarbeit zu wirken. Über die erfolgreichen regionalen und überregionalen Erfolge der Nachwuchsathleten des BV Tröbitz wurde in der nahen Vergangenheit berichtet (10 Medaillen). Aber dieser Mannschaftserfolg erhält einen exponierten Stellenwert. Wenn man bedenkt, dass gerade in einer Individualsportart, wie Badminton, die jungen Federballartisten am Badminton-Zentrum Tröbitz in erster Linie Einzeltitel jagen. Als Team, im Outfit des BV Tröbitz, dürfen sie das besondere Gefühl, gemeinsam tolle Erfolge erzeugen zu können, genießen.

 

Als ausschlaggebend für diesen, von vielen Zuschauern und Badmintoninteressierten nicht unbedingt erwarteten, Erfolg müssen wohl der besondere Einsatz der Nachwuchstrainer, die souveräne Spielleistung sowie die trotz krankheitsbedingter Schwächungen gezeigte hervorragende Teameinstellung genannt werden.

 

Entspannter und siegessicherer zeigten sich im Gegensatz auch zu manch einem Spieler die Trainer. Roland Riese beispielsweise, Tröbitzer Badmintonurgestein, mehrfacher DDR-Meister und derzeit Leiter des Tröbitzer Badminton Talentnests prophezeite bereits im Vorfeld den Titel: „Alle aufgestellten Spieler haben im Training gezeigt, dass sie mit normaler Spielleistung sowie entsprechender Einstellung nur den Titel holen können.“

 

 

Halbfinale:

Badminton-Verein Tröbitz – SG Gaselan Fürstenwalde 5 – 3

 

Finale:

Badminton-Verein Tröbitz – SG EBT Berlin 6 – 2

Foto zu Meldung: Tröbitz wieder ganz vorn


Veranstaltungen

19.11.2017
11:00 Uhr
Gedenken zum Volkstrauertag
Aus Anlass des Volkstrauertages 2017 wollen wir gemeinsam im Rahmen einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Sonntag, 19. November 2017 um 11:00 Uhr am Kriegerdenkmal den Opfern aller Nationen von Krieg und ... [mehr]
 
09.12.2017
15:00 Uhr
Tröbitzer Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsmusical
Alle Jahre wieder ... freuen wir uns auf ein gemütliches Beisammensein in unserem schönen ... [mehr]