+++   26.03.2017 Gottesdienst  +++     
     +++   26.03.2017 Gottesdienst  +++     
     +++   26.03.2017 Gottesdienst  +++     
     +++   02.04.2017 Gottesdienst  +++     
     +++   07.04.2017 Osterhasenwerkstatt  +++     

Lindena

Vorschaubild

Lindena Einwohner: 350 Fläche: 7 km² Entfernung von Doberlug: 2 km (Stand: 2011) Geschichte Lindena wurde erstmals urkundlich am 3. Mai 1228 erwähnt. Damals gehörte der gesamte Besitz dem Kloster. Die Lindenaer Kirche, eine basikale Anlage, stammt aus dieser Zeit. Von 1723 bis 1815 blieb das kurfürstliche Amt Dobrilugk (Doberlug) samt seinen Dörfern in der Hand der Herzöge von Sachsen. 1815 fiel das gesamte Gebiet der Niederlausitz an Preußen. Neben der althergebrachten Landwirtschaft hielt in Lindena Handwerk und Gewerbe ihren Einzug. Von 1740 bis 1790 führte Friedrich Seidel das Gasthofgewerbe ein, er soll das bekannte Biertrinkgefäß eingeführt haben. Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Lindena eine Schule und der Vorplatz wurde mit Linden und Kastanien bepflanzt. Sein Ortsname hat etwas mit den Linden zu tun, da sie das Symbol der Lebenskraft, des Alters und der Liebe sind. 1975 belegte die Ortnamenforschung von Ernst Eichler das Lindena die Siedlung in der Lindenaue ist - eine lindenbewachsene Niederung an der kleinen Elster. Das Lindenaer Bauernmuseum, das 1986 durch die Initiative des Lehrers Jürgen Tuband und der AG "Junge Historiker" entstand, zieht viele Besucher aus nah und fern an. Kultur Lindena zieht sich entlang der Hauptstraße mit Gehöften und Grünflächen zu beiden Seiten hin. Auf der Ostseite wird die Gemeinde von mehreren Teichen umgeben. Die Kleine Elster fließt westlich daran vorbei. Die Neugestaltung des Platzes um das Denkmal und um den ehemaligen Konsum wurde im Rahmen einer Jugend AB- Maßnahme durchgeführt. Auch die neu gestaltete Rückersdorfer Straße und die Erneuerung der Gehwege sind wichtige geförderte Projekte. Lindena hat sich um die Zuerkennung des Titels: "Naturparkgemeinde des Jahres" beworben. Um Lindena herum gibt es ein Landschaftsschutzgebiet, welches sich "Grubensee der Rückersdorfer Heide" nennt. Dort gibt es auch Ökosysteme (Biotope) wie zum Beispiel: den Hammerteich und die Kiesgruben. Viele Biotope sind durch menschliche Nutzung entstanden, z. B. die Kies- und Lehmgruben und die Torfstiche. Das Feuchtwiesengebiet nördlich von Lindena entlang der kleinen Elster bietet dem Weißstorch ideale Lebensbedingungen. Durch den Braunkohleabbau entstand Bad Erna und der Hammerteich. Es gibt mehrere Teilseen, an deren hügeligen Ufern Bungalows stehen. Die Strandgaststätte hat auch außerhalb der Saison geöffnet. Vom Badesee in Richtung Doberlug-Kirchhain kommt man zur Hammermühle. Dort hat sich der Teichwirtschaftsbetrieb der Familie Keil angesiedelt, der den Hammerteich und die Lindenaer Teiche bewirtschaftet. Hier ist es auch möglich Angelkarten zu erwerben. Der Anglerverein bietet allen Freunden des Angelsports die nötige fachliche Betreuung. Die Sportgemeinschaft Lindena e.V. führt Wettkämpfe im Kegeln und Billard durch. Der Jugendclub bietet hilfreiche Unterstützung beim traditionellen Lindenblütenfest. Aller zwei Jahre wird vom Lanz-Bulldog-Club Lindena e.V. ein Treffen organisiert. Der Fahr- und Reitverein Lindena und Umgebung e.V. mit seinem zugehörigen Fanfarenzug, bietet interessante Angebote. So wird neben den Kranzreiten- Veranstaltungen auch an Umzügen teilgenommen. Das den Ortsnamen betonende Lindenblütenfest, ein sehr bekanntes Fest in der gesamten Region, wird alljährlich am 1. Augustwochenende veranstaltet. Seit 1993 findet bei diesem Fest das beliebte Kranzreiten mit Reit- und Fahrvorführungen des Reitvereins statt. Dabei sind sowohl die Gemeinde als auch unterschiedliche Vereine aktiv tätig.


Aktuelle Meldungen

"Du musst denken wie ein Fisch!"

(15.10.2014)

Fischer Martin Keil gibt seinen Betrieb in die Hände seines Sohnes Uwe / Kormoran zwingt zu Umstrukturierung

Lindena Seit 42 Jahren sind die Keils aus Lindena Fischer, sie bewirtschaften 142 Hektar Teichfläche. Nun hat Martin Keil die Leitung des Betriebes seinem Sohn Uwe übertragen. Und der leistet jetzt Pionierarbeit und strebt eine "geschützte Satz- und Jungfischaufzucht" an.

"Du musst denken wie ein Fisch!"

Martin Keil (rechts) bei der symbolischen Kescherübergabe an seinen Sohn Uwe. Foto: Torsten Pötzsch/top1

Herbstzeit ist Erntezeit, doch nicht nur die Bauern bringen den letzten Mais vom Feld, auch bei den Fischern der Region zeigt sich jetzt beim "Abfischen", was in den Teichen heranwuchs. Mit 30 Tonnen Karpfen rechnet die Teichwirtschaft "Hammermühle", hinzu kommen Hechte, Schleie und Zander. Doch nicht nur für den Tisch wird bei Keils, in der "Hammermühle" produziert, ein wesentliches Standbein ist die Aufzucht von Satzfischen und die gehen demnächst auf Reise nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und nach Bayern.

Insgesamt bewirtschaftet die Fischerfamilie Keil 142 Hektar Teichfläche und das  hier weiterlesen

Faszination Lanz Bulldog und weitere historische Technik – da staunt jeder

(04.08.2014)

528 Maschinen beim Treffen in Lindena

Lindena Ist es das unnachahmliche Blubbern der Lanz-Bulldog-Motoren, ist es die Vielfalt der Fahrzeuge oder die Anordnung in vier Fahrerlagern im Ort? Oder ist es einfach die Atmosphäre, die in Lindena einmalig ist? Wer den Gesprächen der Aussteller und Besucher lauscht, weiß, es ist von Jedem etwas.

Faszination Lanz Bulldog und weitere historische Technik – da staunt jeder

528 Maschinen - die weiteste Anfahrt per Achse hat ein Aussteller aus dem Erzgebirge. Foto: M. Claus/mcl1

"Das sind die Porsches unter den Lanz Bulldogs", zeigt Cheforganisator Hartmut Müller (64) auf drei mitten auf dem Platz aufgereihte Fahrzeuge. Schon rein optisch stechen sie hervor mit ihren metallicfarben blitzenden Aufbauten. Alles ist auf Hochglanz poliert. "Da steckt ganz viel Liebe drin", sagt der Chef und fügt an: "Aber jeder, der hierher kommt, hat einen Narren an Landwirtschafts- und Forsttechnik gefressen." Mindestens 25 Jahre alt müssen die Zwei- und Vierräder sein, die gezeigt werden und eben jenen Bezug zu ihrer einstigen Nutzung haben. "Den musst Du Dir angucken", sagt Hartmut Müller dann und zeigt auf einen Lanz, der unweit daneben steht. "Dass wir den Holzvergaser hier haben, ist was ganz Tolles." Aus der Nähe von Kassel ist er nach Lindena gekommen. Besitzer Eckhard Finger muss viele Fragen beantworten. Wie war das damals, als der Sprit kaum noch zu haben war? Wie wurde die Maschine umgestellt? Und natürlich lassen es sich die Technikfans nicht nehmen, in den Kessel mit Buchenholz zu schauen.

Weiter lesen Sie bitte hier.

Fahr- und Reitverein organisiert fünften Jugendtag in Lindena

(03.07.2014)

Lindena Der Fahr- und Reitverein Lindena und Umgebung lädt am Sonntag, 6. Juli, zum fünften Jugendtag auf der Festwiese in Lindena ein. Weiter lesen Sie bitte hier http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Fahr-und-Reitverein-organisiert-fuenften-Jugendtag-in-Lindena;art1057,4658615

Jugend packt an in Lindena

(05.05.2014)

Die Lindenaer Jugendfeuerwehr startete am Wochenende vom 2. - 4. Mai in die Aktion „Jugend packt an“.

Trotz kaltem Wetter fanden sich ca. 20 Kameraden zusammen und setzten sich das Ziel, ihr Dorf zu verschönern.

Sie nahmen sich zur Aufgabe, das Kriegerdenkmal, auf welchem Gefallene aus dem ersten und zweiten Weltkrieg verewigt sind, zu säubern und die Umgebung zu pflegen.

Ein Teil der Truppe entfernte mit Hilfe umfangreicher Technik, die alte Umzeunung und sorgten dafür, das rund um das Denkmal bald schöner Rasen wachsen wird. Desweiteren wurde das Denkmal umfangreich gereinigt. Der andere Teil der Truppe sorgte dafür, dass zwei alte Bäume neben dem Feuerwehrgebäude entfernt und abtransportiert wurden.

Für die Aktion erhält die Jugendfeuerwehr eine Belohung von 50€ und einen Pokal, welche vom Jugendamt bereitgestellt werden.

Die Kameraden der Jugendfeuerweh bedanken sich herzlich bei der Firma Haus- und Hofservice Boden und Riedel aus Schönborn, für die Bereitstellung jeglicher Technik und bei der Agragenossenschaft Goßmar, die für den angefallen Bauschutt einen Hänger bereitstellte und den Schutt anschließend auch entsorgte.

 

Klara Neczkiewicz

Jugendkoordinatorin

Foto zu Meldung: Jugend packt an in Lindena

Biber nagt Teichwirt an den Nerven

(15.02.2014)

Die Fischer der Hammermühle fordern Unterstützung vom Land für präventive Maßnahmen Lindena 140 Hektar Teich- und 500 Hektar Seenfläche gehören zur Teichwirtschaft Hammermühle. Regelmäßige Gewässerpflege sichert dort ein ökologisches Gleichgewicht. Nicht leicht, wenn der streng geschützte Biber dazwischennagt. Das zerrt den Teichwirten an den Nerven und am Geldbeutel. Mehr dazu lesen sie bitte hier:

Stimmungsaufheller in Lindena

(03.02.2014)

Bauernregel für Lichtmess prophezeit noch eine längere Kälteperiode Lindena Der 2. Februar ist in Lindena schon immer ein ganz besonderer Tag. Seit Mitte der 1980er-Jahre lädt die kleine Gemeinde zu Lichtmess zum traditionellen Klemmkuchen essen ins Bauernmuseum ein.

Mehr dazu lesen sie bitte hier