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Oppelhain

Vorschaubild

Oppelhain auf einen Blick

Einwohner: 360

Fläche: 17,4 km²

Entfernung von Doberlug: 7 km südöstlich

(Stand: 2011)

  

 

Geschichte Das Dorf Oppelhain ist seit dem 7. Dezember 1297 urkundlich bekannt. Durch die große Anzahl von Bächen und Teichen und die daran angrenzenden Hanglagen sowie der große Wild- und Fischreichtum der Gegend war es damals leicht Anwohner zu finden. Der Ortsname stammt vom slawischen Begriff "opaliti" ab, zu deutsch "abbrennen". Daher wird angenommen, dass Oppelhain gemeinsam von deutschen und slawischen Siedlern aufgebaut wurde, indem man ein großes Waldstück durch Brandrodung bebaubar machte. Unter der Leitung eines deutschen Locators erfolgte die Aufteilung der Flächen. Auch der Platz für die Kirche wurde dabei schon bedacht. Sie liegt auf einer natürlichen, kleine Anhöhe inmitten des Dorfes und ist eine der ältesten im Kreis. Der spätmittelalterliche, überputzte Findlingsbau mit seinem neuzeitlichen Anbau auf der Ostseite und seinem Glockenturm in der Achse der Westfront stammt aus Mitte des 17. Jahrhunderts. Im Inneren der Kirche befindet sich eine barock bemalte Bretterdecke und ein Dreiflügelaltar aus dem 15. Jahrhundert. Weitere Denkmäler sind das alte Schulhaus von 1725, auch Werlitzhaus genannt und ein Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Opfer der Kriege von 1864 bis 1945 erinnern soll. Auch ein altes Fachwerkhaus, welches vom Oppelhainer Bauhof rekonstruiert und genutzt wird und das Soldatengrab von 1945 am Weg von Oppelhain nach Fischwasser, eine einsame kleine Säule, erinnern heute noch an die schreckliche Zeit des Krieges. Die Oppelhainer Soldatengräber am Waldrand legen darüber Zeugnis ab, dass es in Oppelhain noch weitere Kriegstote zu beklagen gab. Eine Wassermühle entstand vor dem Jahre 1863, als bei einer großen Trockenheit die Windmühle auf dem Berg abbrannte und die heutige Wassermühle am relativ stark wasserführenden Graben "Die Flösse" südlich des Ortes errichtet wurde. Seit dieser Zeit wird dieser Graben "Mühlgraben" genannt. 1967 wurde der Mahlbetrieb der Mühle eingestellt und bis 1990 gemahlener Gummi hergestellt. In der statistischen Aufzählung von 1864 werden neben der Windmühle, der Försterei, der Ziegelei und der Wassermühle auch noch eine große Pechhütte und eine kleine Pechhütte genannt. In Oppelhain gründeten die Bauern 1952 die LPG " Friedrich Engels". 1976 bildete sich die Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion (KAP) heraus und 1991 wurde daraus die Agrargenossenschaft. Sie umfasst 2000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die sich über folgende Orte verteilt: Oppelhain, Rückersdorf, Friedersdorf, Gruhno, Schadewitz, Gorden, Sorno und Staupitz. In den Tierproduktionsanlagen werden Schweine, Rinder und Puten aufgezogen. Der in der Nähe vorhandene Braunkohlenbergbau war bis zur politischen Wende 1989 ein wichtiger Erwerbszweig der Oppelhainer Bürger. Seit 1922 gibt es in Oppelhain eine eigene Feuerwehr und 1991 wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet.

Kultur Oppelhain befindet sich in waldreicher Gegend mit großen landwirtschaftlichen Flächen. Schon ein Blick auf die topographische Karte zeigt, dass Oppelhain zahlreiche Flüsse und Gräben zu verzeichnen hat.

Hier  ist man ständig bemüht, Oppelhain touristisch noch attraktiver zu gestalten

So präsentiert der Kräutergarten auf 4000 Quadratmetern etwa 60 verschiedenen Pflanzenarten der Umgebung Ein besonderer Anziehungspunkt  ist die Paltrockwindmühle. Auf dem Mühlengelände gibt es nicht nur einen „Barfußpfad“ und einen „Max und Moritz Pfad“ zu erkunden, sondern dort findet auch zweimal jährlich, zu Pfingsten und im Oktober, der traditionelle Mühlenmarkt statt.  Bei bäuerlichem Markttreiben und traditionellem Handwerk rund um die Mühle kann der Besucher die vielfältigen Angebote genießen.

Seit Juli 2001 gibt es die Greifvogelstation. Die Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht hilfebedürftige Greifvögel aufzunehmen und zu versorgen.


Veranstaltungen

05.06.2017
10:00 Uhr
32. Mühlenmarkt in Oppelhain
10.00 Uhr Eröffnung 10.15 Uhr Programm der Kita "Häschengrube" 10.30 Uhr Spielmannszug ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Restaurationsfinanzierung für Oppelhainer Orgel sicher

(20.12.2016)

Rühlmann-Original erhält vollen Klang zurück

 

Oppelhain. Nach gut einem Jahr Anträge schreiben und Spendengelder akquirieren, steht die Finanzierung für die restaurationsbedürftige Wilhelm Rühlmann Orgel. „Ohne die Unterstützung von Generalsuperintendent Martin Herche, der die Schirmherrschaft der Spendensammelaktion übernahm, SPD-Regionalbeauftragte Martina Mieritz und die hohe Spendenbeteiligung in der Gemeinde, wäre es in diesem kurzen Zeitraum nie möglich gewesen“, spricht Joachim Posselt, Vorsitzender des Kirchenrates, seinen Dank aus. Die letzten, entscheidenden Finanzspritzen kommen von der Sparkasse Elbe-Elster und dem Bund, der den von der SPD unterstützten Fördermittelantrag für die Sanierung der Orgel kürzlich bewilligte.

 

„Auf Grund der winterlichen Temperaturen beginnen die Restaurationsarbeiten erst nächstes Jahr“, verrät Joachim Posselt bei einem erneuten Treffen mit der SPD-Regionalbeauftragten Martina Mieritz in der Oppelhainer Kirche. Die Mitglieder des Kirchenrates dankten ihr persönlich für ihren Einsatz um das historisch wertvolle Rühlmann-Original. Mieritz vermittelte Kontakte und Fördermittelmöglichkeiten, die der Kirchenrat gern in Anspruch nahm.

 

„Sehr gern stand ich der Kirchengemeinde hilfreich zur Seite und gemeinsam haben wir mit kontinuierlichen Engagement und Unermüdlichkeit die notwendigen finanziellen Mittel organisiert“, freut sich Mieritz über den Erfolg. Nur durch Nachdruck ihrerseits wurde der Oppelhainer Fördermittelantrag in die letzte Haushaltsausschuss-sitzung des Bundestages einbezogen und erfreulicherweise bewilligt.

Seit ihrer Erbauung vor gut 100 Jahren, blieb die Wilhelm Rühlmann Orgel, Opus 320, unverändert. Nach den Restaurationsarbeiten wird die Königin der Instrumente bald wieder in ihrem vollen Klang zu hören sein.

 

Foto 1: Peter Herrmann, Oppelhainer Ortsvorsteher, Martina Mieritz, SPD-Regionalbeauftragte und Joachim Posselt, Kirchenratsvorsitzender, an der Orgelpfeife (v.l.) und die Mitglieder des Kirchenrates Petra Vetter, Detlef Lehmann, Ingrid Krause und Wilfried Büchner (v.l.) vor dem Oppelhainer Altar.

Foto zu Meldung: Restaurationsfinanzierung für Oppelhainer Orgel sicher

Oppelhain feiert 20 Jahre Kräutergarten

(05.08.2016)

Buntes Fest mit bäuerlichem Markt am 17. September

 

In diesem Jahr kann der Oppelhainer Kräutergarten auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Grüne Daumen und geschickte Hände verwandelten die einst beschauliche Gartenanlage in einen Schau- und Lehrgarten für alle Altersgruppen. Viele kleine und große bauliche Raffinessen lassen sich in der Pflanzen- und Kräuterpracht des Oppelhainer Kräutergartens entdecken.

 

Anlässlich des Jubiläums findet am Samstag, den 17. September ab 12 Uhr am und im Kräutergarten ein buntes Fest statt. Den ganzen Tag sorgen DJ Mulle und Sängerin Kerstin neben der Kita „Häschengrube" auf der Bühne für Stimmung. Eine Tombola (Glücksrad) lädt zum Mitmachen ein und für die kleinen Gäste gibt es neben Kinderschminken eine Hüpfburg zum Toben. Ganztägig finden fachkundigen Führungen durch den Kräutergarten statt. Auf dem Markt können regionale Produkte erworben und traditionelles Handwerk bestaunt werden. Erwartet wird unter anderem ein mobiler Schleifservice, der Messer, Scheren und Werkezeuge aller Art schärft.

 

Kommen Sie vorbei und genießen Sie die Kräuterpracht des Oppelhainer Kleinods und feiern Sie mit den Oppelhainern das 20-jährige Jubiläum.

Der Mühlenmarkt am 3. Oktober wird in diesem Jahr auf Grund des 20-jährigen Kräutergartenbestehens nicht durchgeführt.

 

Aufgepasst - es werden noch Händler und Handwerker für den Markt gesucht. Haben Sie Interesse oder benötigen weitere Informationen? Dann melden Sie sich bitte bei der Gemeinde Rückersdorf OT Oppelhain unter Telefon: 035325 /16745 oder per E-Mail: info@heimatverein-oppelhain.de.

Foto zu Meldung: Oppelhain feiert 20 Jahre Kräutergarten

enviaM unterstützt Integration im Amt Elsterland

(27.07.2016)

Mit einem Scheck über 500,00 € und kleinen Geschenken überraschte Herr Brandt, Mitarbeiter der enviaM, die Teilnehmenden eines Integrationsprojektes der EEPL  in Oppelhain.

Durch Unterstützung der  Agentur für Arbeit gelang ein solider Start in Oppelhain, wo die neuen Mitbürger des Amtes die Sprache erlernen und auch sonstige Unterstützung erhalten können.

Die enviaM Ihrerseits unterstützt soziale Projekte und da liegt es nahe, die neuen Mitbürger aus dem Amt Elsterland mit einzubeziehen.

Die 500 Euro sind werden als ein zusätzliches Bonbon für Begegnungen zwischen deutschen und ausländischen Bewohnern im Freizeitbereich und zum Kennenlernen ihrer neuen Wohnregion bis hin zur Landeshauptstadt eingesetzt.

Alle Begünstigten wohnen bereits in eigenen Wohnungen in den Amtsgemeinden, haben teilweise schon Kleingärten nutzbar für die Familien hergerichtet, die Kinder besuchen die Kita und die Grundschule und fühlen sich wohl.

 

Ohne die umsichtigen Unterstützerinnen um Frau Posselt vom Landfrauen e.V. aus Oppelhain hätte die Begegnung mit der enviaM nicht stattgefunden.

Gemeinsam mit der Standortleiterin der EEPL, Frau Sickert, wurde ein Antrag gestellt und dieser wurde von einen enviaM-Team erfolgreich ausgewählt.

 

DANKE dafür an alle Beteiligten –

  • angefangen beim Amt Elsterland für die Möglichkeit der großzügigen Nutzung des Objektes

  • bei der Agentur für Arbeit, insbesondere Frau Sieber und Frau Rostin, für die Unterstützung beim Bilden von Integrationsketten

  • bei dem Landfrauen e.V., ganz besonders bei Frau Posselt,  für die Unterstützung bei der Antragstellung um beim Einsatz der Mittel und

  • bei enviaM, Herrn Brandt, für die freundliche Geste der symbolischen Scheckübergabe

     

    Viel Spaß beim Einsatz der Mittel.

     

    Foto

     

    Gabi Witschorke

    Ltr. Trainingszentrum EEPL

Foto zu Meldung: enviaM  unterstützt Integration im Amt Elsterland

"Wir können alles den Bach runtergehen lassen..."

(20.11.2014)

Rückersdorf/Oppelhain "Wir können darüber schimpfen, wir können alles den Bach runtergehen lassen oder wir können es einfach mal anpacken." Deutliche Worte von Peter Herrmann, seit September stellvertretender Bürgermeister von Rückersdorf und Ortsvorsteher in Oppelhain.

Peter Herrmann (M.) freut sich über die Bürgerbeteiligung. Foto: top1

Bereits in einer ersten Bürgerversammlung hat er auf die kritische Lage im Dorf aufmerksam gemacht. Für die Ortsteile Rückersdorf, Friedersdorf und Oppelhain gibt es nur noch einen einzigen Gemeindearbeiter – "für uns eine Katastrophe", wie es in Oppelhain heißt. "Es fehlt an allem und es fehlt hinten und vorn", erklärte Peter Herrmann. "Die Arbeit türmte sich überall, wie auch die Anfragen der Einwohner, ob das alles so bleiben soll."

hier weiterlesen

Prießener Kürbis-Spezies nicht zu toppen

(06.10.2014)

Neue Ernterekorde und großer Besucherandrang beim Oppelhainer Mühlenmarkt

Oppelhain Teamwork zahlt sich aus. Diesmal beim Wettbewerb um den schwersten Kürbis in Oppelhain. Die ,,Kürbis-Spezies" konnten am Tag der Deutschen Einheit den Siegerpreis für ihr 260 kg schweres Prachtexemplar mit nach Prießen nehmen.

Prießener Kürbis-Spezies nicht zu toppen

Die Prießener Kürbis-Spezies mit ihrem 260 Kilogramm schweren Prachtexemplar. Foto: Jürgen Weser/jgw1

Zuvor hatten Neu-Bürgermeister Mathias Lehmann in flotter Friedrich-Uniform und Schirmherrin Anja Heinrich als frisch gekürte stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Brandenburger Landtag den beliebten Mühlenmarkt eröffnet und die Sonne hervorgelockt.

Die Entscheidung, das Volksfest weiter durchzuführen, ist richtig, zeigten dem neuen Rückersdorfer Bürgermeister Mathias Lehmann die hohen Besucherzahlen. Die wurden von den Ernterekorden und Kuriositäten aus Gärten und Feldern ebenso angelockt wie von dem flotten Kulturprogramm auf der Bühne gegenüber der Paltrockwindmühle. Gleich zehn Kürbisgärtner gehören zu den ,,Prießener Kürbis-Spezies", hier weiterlesen..

Bekanntmachung des WAV

(26.11.2013)

Werte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden

 

Rückersdorf, Friedersdorf, Oppelhain und Gruhno!

 

Wegen dringend erforderlicher Umbauarbeiten an der Trinkwasserhauptleitung in Rückersdorf OT Friedersdorf kommt es

 

voraussichtlich am Montag, den 02.12.2013

 

in der Zeit von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

 

zu einer Unterbrechung in der Trinkwasserversorgung.

 

Wir bitten Sie, sich für diese Zeit ausreichend mit Trinkwasser zu bevorraten und im o.a. Zeitraum kein Wasser aus Ihrer Hausleitung zu entnehmen.

 

Zur Sicherstellung, damit Sie kein Wasser in dem o. g. Zeitraum entnehmen, empfehlen wir Ihnen den Haupthahn vor Ihrem Wasserzähler zu schließen.

 

Sie verhindern damit das Einfließen von Luft in die Hausanschlussleitung und den Eintrag von gelösten Ablagerungsteilchen in Ihre Hausinstallation. Bei Nichtbeachtung können Beeinträchtigungen an Ihren Geräten wie z. B. Filter, Boiler, Waschmaschinen und Druckspüler auftreten.

 

Hinweis:

Es kann nach der Wiederinbetriebnahme der Leitung zu bräunlichen bis gelblichen Trübungen des Trinkwassers kommen.

Diese sind gesundheitlich unbedenklich.

 

Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis für diese kurzzeitige Versorgungsunterbrechung.

 

Seidel

Verbandsvorsteher