Henry Jahre unternimmt mit Zvi Birnbaum (M.) und seiner Familie in Tröbitz eine Reise in die Vergangenheit. Foto: Dieter Babbe

"Ich wache nachts auf, sehe die Bilder von hungernden, sterbenden Menschen um mich herum. Ich träume davon. Und mir kommen immer wieder die Tränen", erzählt Zvi Birnbaum. Er gehörte zu den mehr als 2400 jüdischen Häftlingen, die in den letzten Kriegstagen vom KZ Bergen-Belsen ins KZ Theresienstadt gebracht werden sollten – und die den Todeszug überlebt haben. Er will Wunden nicht neu aufreißen – wären da nicht seine Kinder gewesen. "Sie drängten mich, mit ihnen gemeinsam noch einmal dorthin zu reisen, wo ich so viel Leid erfahren habe."

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